Das Problem mit der Vergangenheit

Das Geburtstagsfest“ ist kein einfacher Roman.

Die Geschichte geht unter die Haut, macht nachdenklich, überrascht.

Sie ist amüsant und traurig zu gleich.

 

Kim wird 50 und da dies ein besonderer Tag werden soll, organisiert seine Familie, gegen seinen Willen und ohne seines Wissens, ein großes Geburtstagsfest.

Wenn das nicht schon reichen würde, steht auch plötzlich Tevi vor der Tür. Als der kleine Johannes die alte Jugendfreundin der Eltern einlädt, kann er nicht wissen, dass er damit die Vergangenheit hervorholt und das Geburtstagsfest einen bitteren Beigeschmack bekommt.

 

Judith W. Taschler packt große Gefühle, Trauer, Liebe, Angst, Freude, Glück und Hass in eine Geschichte ein und zeigt damit dem Leser/der Leserin, dass es manchmal gut sein kann, die Vergangenheit ruhen zu lassen.

 

Daten zum Buch:

Titel: Das Geburtstagsfest

Autorin: Judith W. Taschler

Verlag: Droemer

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Gib mir Meer und Krabbenbrot

Als ich den Titel von folgendem Buch las, dachte ich mir zuerst: „Naja, der klingt ja super kitschig und sehr kreativ!“.

Schon auf den ersten Seiten wurde ich von Meike Werkmeisters Schreibstil und der Geschichte positiv überrascht.

Hinter dem Titel „Sterne sieht man nur im Dunkel“ verbirgt sich eine amüsante und feine Geschichte. Ein Sommerroman, in dem einmal nicht die Hauptperson von einem Mann sitzen gelassen wird und ihr Leben neu sortieren muss, sondern Anni beschließt selbst sich eine Pause von ihrem gewohnten und vertrauten Umfeld zu nehmen, um herauszufinden, ob sie glücklich ist.

Und wo kann man das besser, als am Meer?

Ob Anni herausfinden kann, ob ihr Job, ihr Freund, ihr Haus sie glücklich machen, müsst ihr selber herausfinden.

Aber eines kann ich euch versprechen!: nach diesem Roman ist die nach Picknick am Strand und Krabbenfangen sehr sehr groß!

 

Daten zum Buch:

Titel: Sterne sieht man nur im Dunkel

Autorin: Meike Werkmeister

Verlag: Goldmann

Ein Leben und eine Liebe für die Musik

 

Madame Piaf und das Lied der Liebe.

Sie ist die Stimme Frankreichs.

Aber wer steckt hinter der glamourösen und erfolgreichen Edith Piaf?

 

Taucht ein in das Paris der Nachkriegszeit und lasst euch von der französischen Musik und von schillernden Partys verzaubern.

Aber viel mehr: lernt den „Spatz von Paris“ von seiner zerbrechlichen, nach Geborgenheit und Liebe suchenden Seite kennen.

 

Michelle Marly schrieb eine wunderschöne und einfühlsame Hommage an die französische Musik und an eine Frau, die es geschafft hat, vom Straßenmädchen zur Grande Dame der französischen Musik zu werden und mit ihren Liedern tausende von Menschen zu berühren.

 

Daten zum Buch:

Titel: Madame Piaf und das Lied der Liebe

Autorin: Michelle Marly

Verlag: atb (Aufbau-Verlag)

 

Charmant

…dieses Wort trifft eindeutig auf Antoine Laurain zu. Der französische Autor hat die Gabe, mit seinem charmanten und amüsanten Schreibstil und seiner schönen Sprache, seine Leser vollkommen für sich zu gewinnen.

So auch nun mich 🙂

Es ist schon länger her, dass ich ein Buch in zwei Tagen ausgelesen habe. Ich muss dazu sagen, dass ich diesmal einen kleinen Ansporn hatte. Nämlich nur das Wochenende Zeit um den Roman zu lesen „Arbeitsauftrag“ meiner Chefin. Aber es hat sich voll ausgezahlt 🙂

Wir befinden uns mal wieder in der Stadt der Liebe. Wenn das so weiter geht, kann ich vor Fernweh und Liebe für diese Stadt, keine Bücher mehr lesen, deren Handlung dort spielt.

 

Als Bob Brown im Flugzeug sitzt, hätte er wohl nicht gedacht, nicht nur in die Stadt der Liebe, sondern gleich einmal in eine andere zeit zu reisen.

Dass Maglie ihre geliebt Oma als junge Frau, Julien seinen Urgroßvater treffen und Hubert sich als seinen verschollenen Onkel ausgeben würde, damit hatten sie wohl nicht gerechnet, als sie eines Abends beisammen saßen und einen von Huberts alten Weinen tranken.

 

Laurain erzählt auf seine, wie oben erwähnt, amüsante und charmante Art das Abenteuer einer Pariser Nachbarschaft, die sich neu kennen lernt und einem Amerikaner, der Paris von einer unerwarteten Seite erlebt.

 

Daten zum Buch:

Titel: Ein Tropfen vom Glück

Autor: Antoine Laurain

Verlag: Atlantik Verlag

Genau meins

Hallo erstmals! Ich melde mich aus dem Alltag zurück und das gleich einmal mit einem wunderbaren Lesetipp!

Ich gehöre zu den Lesern, die sich von Titel und -blatt ansprechen lassen. Natürlich passiert es oft genug, dass Inhalt und Titel sogar nicht zusammenpassen.

Bei „Der Blumenladen der Mademoiselle Violeta“ von Huerta Maxim war der Inhalt genauso wie der Titel und das Cover! Einfach nur schön und total meins! 🙂

 

Genug geschwärmt, nun kurz zum Inhalt, ich will ja nicht zu viel verraten 😉

Der wohl schönste Blumenladen ganz Paris‘ ist Schauplatz einer wunderschönen und zauberhaften Geschichte.

Täglich treffen hier Menschen aufeinander, die nicht unterschiedlicher sein können. Der Besitzer Monsieur Dominique mit seiner feinfühligen und oft verwirrten Art; Dona Mercedes und Dona Tilde, mit ihren Altersgewohnheiten.

Eines Tages kommt die junge Violeta herein und wirbelt auf ihre charmante Art und Weise das Leben des Trios auf.

 

Dieser Roman ist einfach nur zauberhaft und kommt auf die Liste meiner Lieblingsbücher! 🙂

 

Daten zum Buch:

Titel: Der Blumenladen der Mademoiselle Violeta

Autor: Maxim Huerta

Verlag: THIELE

Glück

Als ich am Freitag aufwachte, war einer meiner ersten Gedanken: nur noch heute arbeiten!

Als ich am Samstag aufstand und wenig später meinen Kaffee genoss und dabei in der Bibel las, musste ich schon lächeln. Denn ich spürte, dass dies ein guter Tag werden wird.

Nach einer kleinen Einkaufs- und Aufräumtour, kochte ich mir den zweiten Kaffee, packte mich in eine warme Decke und Kuschelsocken, setzte die Sonnenbrille auf und machte es mir auf meiner Bank, draußen am Balkon gemütlich!

Oh wie herrlich das war! Die Sonne schien warm, die Vöglein sangen, das Katzi genoss die warmen Sonnenstrahlen und ich meinen ersten „draußen Balkon Kaffee“! 🙂 Das ist Glück für mich! Und danach halte ich Ausschau. Nach „kleinen“ Glücksmomenten!

Ich saß sicher mindestens eine dreiviertel Stunde in meiner sonnigen Ecke, ehe es kühler wurde und ich wieder hinein ging.

Am Nachmittag feierten wir den 3. Geburtstag meines Neffen. Oh wie schön das war. Er war so quietschvergnügt und begeisterte uns alle. Es war ein richtig feiner Nachmittag mit Lachen, Gesprächen, gutem Kaffee/Tee und Gebäck. Klein Nichte kugelte blubbernd auf dem Teppich herum und ich war einmal mehr tiefberührt, welche tolle Familie ich habe <3.

Morgen kommt der tüchtige Bub in den Kindergarten, wie die Zeit vergeht! Ich bin voll Zuversicht, dass er es dort ganz toll haben wird!

Wenn ich da so auf meinem Sofa sitze, Tee trinke, Buch lese (freue mich schon darauf, es auch vorzustellen) und das Wochenende reflektiere, muss ich lächeln und eine tiefe Zufriedenheit legt sich auf mein Herz.

So ein Wochenende mit Sonnenschein, Kaffee/Tee, Buch, Familie, Sonntagsspaziergang mit Freundin und klassischer Musik im Hintergrund ist Glück für mich!

 

ErsterBalkonKaffee

 

Der kleine Urlaub zwischendurch

Vorigen Dienstag waren meine Mama und ich in der Therme. Hach, war das herrlich. Wie Urlaub, hat sich das angefühlt. Bei Wintersonne im warmen Wasser sitzen und entspannen, ein Buch lesen, Kaffee und Apfelkuchen bei sonniger Aussicht genießen und die Zeit einfach vorbeiziehen lassen!

Ich sag euch, das tat so gut. Einfach die Seele baumeln lassen, Mutter-Tochter-Zeit genießen und dieses Urlaubsgefühl genießen.

Man sollte sich immer wieder so kleine Pausen gönnen. Sei es ein schöner, langer Spaziergang im Wald, Tasse Kaffee/Tee im Garten oder im Kaffeehaus, dabei ein Buch oder einfach nur Leute beobachten,… während des Alltags passiert es mir so oft, dass ich kao und ausgelaugt bin. Dadurch entstehen Unzufriedenheit und ich bekomme auch Kopfweh davon.

Das witzige ist ja, dass ich weiß, was ich dagegen tun kann, was mir gut tut. Und doch nehme ich mir die Zeit dann nicht um eine Seelenpause einzulegen! Dies möchte ich ändern!

Einfach mal raus aus dem Alltag und die Ruhe und Schönheit der Entspannung genießen, auftanken und mit Freude gefüllt weitergehen!

 

Hallo zweites Leben!

Jeder Mensch hat einen Plan für sein Leben. Plan A, Plan B gibt es nicht. Das war zumindest bei mir, und nun gehe ich mittlerweile Plan C.

Heute stelle ich euch ein Buch vor, welches vom Plan B handelt und der Hoffnung und Zuversicht, dass dieser Plan B auch ok ist.

Ich kann mich noch wage an die „Wetten, dass … ?“ – Folge vom 4. Dezember 2010 erinnern. Auch ich war Zeuge der wohl spektakulärsten  Wette überhaupt. Samuel Koch, ein sportbegeisterter junger Mann, sprang mit seinen Powerisern über fünf fahrende Autos. Nicht ganz, denn kurz vorm zweiten Auto bremste er, weil sein Tempo nicht ausreichte.  Das dritte Auto war ihm keine Hürde. Und beim vierten Auto passierte es dann. Ich bekam den Sturz nicht wirklich mit, sondern nur, dass er wie ein Sack Mehl hinterm Auto auf den Boden fiel.

Und mit diesem Sturz begann sein zweites Leben; Plan B.

Samuel Koch erzählt in seinem Buch von seinem sportlichen und abenteuerlichen Leben vor dem Sturz und von seinem Leben voll Angst, Zweifel, Arztbesuchen, Krankenhausaufenthalten, Therapie, Hoffnung und Zuversicht, Freude, Familie usw.

Unverblümt und ehrlich ist dieses Lebenszeugnis eines jungen Mannes der von seinem Plan A – Weg gerissen wurde, aber nicht daran gehindert wurde, „aufzustehen“, zu hoffen und vor allem an Gott und das Leben zu glauben.

Samuel Koch sitzt seit 2011 im Rollstuhl, was ihn aber nicht gehindert hat, sein Schaupielstudium fertig zu machen und nun als Theaterdarsteller das Publikum begeistert. Gemeinsam mit Samuel Harfst tourt er mit deren Programm „Erzähl-Konzert“ durch Deutschland und teilt seine Liebe für die Schauspielkunst mit seiner Frau.

Ich wurde von diesem Buch tief berührt und nachdenklich. Nicht immer an Plan A festzuhalten, sondern auch für weiter Optionen offen zu sein. Und vor allem, nie die Hoffnung und Zuversicht und das Vertrauen in Jesus aufzugeben!

 

Daten zum Buch:

Titel: ZweiLeben

Autor: Samuel Koch, Christoph Fasel

Verlag: adeo

Und schwupps…

… ist’s schon wieder fast Februar! Der erste Monat dieses Jahres vorüber; bald sind’s nur noch 11 Monate, um meine To-Do-Liste zu erfüllen. 😉

Jänner fast vorüber und ich werde mit einem To-Do-Punkt richtig konfrontiert.

„Entschleunigen“ … ich habe einen Bandscheibenvorfall. Ruhe, Schmerzmittel, Schonung, kein Tanzen, kein Hüpfen, kein Skifahren (tu ich eh nicht;)), kein schweres Heben, kein langes Stehen und außerdem und überhaupt. Natürlich denke ich mir jetzt, warum bin ich nicht früher zum Onkel Doktor gegangen? Immerhin habe ich die Schmerzen ja schon seit Weihnachten.  Tja, zuerst Vermutung auf Verspannung, Kältezug oder so…aber das? Naja. So ist es eben jetzt.

Aber genug krankengesudert. (Dieses Wort steht sicher nicht im Duden, egal;))

 

Ich habe mir vorige Woche eine neue CD (eig. zwei) gekauft. „Unfassbar.Nah“ von @Jonnes (https://www.youtube.com/results?search_query=jonnes)Das erste Lied hat es mir besonders zugetan. „Wenn ich leise bin“.

Kernaussage ist, das es da jemanden gibt, der weiß was er (der Sänger) spürt, fühlt und denkt, dass dieser jemand derjenige sein soll, der den Wagen lenkt, zuhört wenn er leise ist.

Ich meine, dass dieser jemand in dem Lied, Gott ist.

Mein himmlischer Vater kennt mich, kennt meine Gedanken, meine Wünsche, meine Gefühle, hat das Lenkrad in der Hand und hört mich, wenn ich leise bin. Ich bin oft leise und habe es gerne still. Genau da, hat Gott die Möglichkeit zu mir zu sprechen; ich muss oft nicht viel sagen, denn er weiß es schon, er weiß wie es mir geht. Diese Zuversicht, macht so einiges, was gerade um mich ist und mich beansprucht, ertragbar – durchlebbar.

In den letzten Jahren habe ich gelernt, mir meiner Prioritäten bewusst zu sein. Sie in die richtige Ordnung zu bringen. Dinge, die einfach momentan nicht wichtig sind, auf später zu verschieben oder eben nicht die Beachtung, die sie gerne hätten, zu geben.

Angefangen bei Wohnungsgroßputz (geht eh grad gesundheitlich nicht) bis zur Partner“suche“. (Habe die Rosalinde, die würde eifersüchtig werden, wenn da jetzt ein männliches Wesen auf zwei Beinen meine Zeit beanspruchen würde! ;))

Ich darf meine Beziehung zu Jesus vertiefen, festigen und ausbauen und das ist so schön! Denn er soll die Nummer eins in meinem Leben sein! Völlige Hingabe und Liebe und Dankbarkeit in allen Dingen!

 

okt (97)

 

„Denn du weißt, was ich spür, was ich fühl und was ich denk. Deshalb will ich, wenn ich nicht kann, dass du den Wagen lenkst. Denn du weißt, was ich spür und was ich denk. Du hörst mich, wenn ich leise bin.“ #wennichleisebin#jonnes 

 

Wie wird 2019?

Das alte Jahr verabschieden und ins neue Jahr startet, dies bei meterhohem Schnee und viel Gemütlichkeit.

 

Dankbar, erschöpft und mit ein bisschen Wehmut verabschiedete ich mich von 2018, legte das Erlebte vor das Kreuz Jesu und nahm das Jahr 2019 entgegen.  Voll Zuversicht und Freude, Hoffnung, Spannung und vor allem Vertrauen blicke ich nun dem neuen Jahr entgegen, bin mittendrin. Noch ist ja Anfang Jänner, aber ganz schnell werde ich mitten im Jahr sein und dann wieder aufs nächste Silvester blicken, und dann geht alles von vorne los.

Aber bis dahin, möchte ich jeden Tag in vollen Zügen genießen und vor allem nutzen. So manches ist geplant, dazu später mehr.

Jedes Jahr schreibe ich mir 10 Dinge auf, die ich machen möchte. Auch heuer stehen wieder 10 Dinge auf dem Programm, neben vielen anderen. Aber diese „To-Do’s“ möchte ich bewusst machen:

  • mind. einmal die Woche einen langen Spaziergang machen
    • ich bin beinahe den ganzen Tag drinnen und mein Körper (obwohl völlig erschöpft) sehnt sich nach frischer Luft und Bewegung
  • Pilates/Tanzen
  • mind. ein Buch pro Monat lesen und dann eine Rezension darüber schreiben
  • Bewusstes Bibelstudium
  • Bewusst Kochen und auch neue Rezepte ausprobieren
    • Kochen bereitet mir viele Freude, aber für die Arbeit mache ich doch nur Nudeln mit Butter (nicht immer) Ich möchte einen Essensplan am Anfang der Woche machen und in größeren Mengen kochen um dann Portionen einzufrieren.
  • Wandern gehen
    • Ich liebe es in der Natur zu sein, die Berge und Wälder zu erkunden
    • Dazu möchte ich mir eine g’scheite Ausrüstung zulegen (von Jacke bis Hose, Rucksack und gute Schuhe , bzw. meine Wanderschuhe zum Schuster bringen.)
  • Die Wochenenden nutzen um auszuspannen, Ausflüge zu machen
  • Ins Kino gehen
  • Freunde zum Kaffee oder Essen zu mir nachhause einladen
  • „Suche Frieden und jage ihm nach“ Psalm 34,15

 

All diese Punkte haben eines gemeinsam: Mir Gutes zu tun, entschleunigen. Ich möchte mir bewusst Zeit für Dinge nehmen, Erledigungen usw. Und vor allem entschleunigen, ruhig werden, denn dann kann ich klar sehen/hören, was Gottes nächste Schritte für mich sind. 🙂