Zuhause sein

Was bedeuten eigentlich diese Wörter: Zuhause, Heimat, Familie?

Was machen diese Wörter aus?

Was benötigt man, um sich zuhause zu fühlen?

 

Manar ist 24 Jahre alt, als sie nach Jaffa reist, um den Ort zu sehen, an dem ihre Großeltern aufgewachsen sind. In ihrer Handtasche befinden sich, eingewickelt in Seidenpapier, Briefe, die ihr Großvater an seinen verstorbenen Schwager und besten Freund schrieb. Der Inhalt ist mehr als berührend. Atef, Manars Großvater, berichtet über vergangene Tage, über die Hochzeit mit seiner Frau Alia, ihre Kinder und Enkelkinder. Er schreibt über die Sehnsucht nach gemeinsamen Stunden und Gesprächen.

Als Manar vor dem orangenen Haus steht, in dem alles begann, wird ihr bewusst, was es heißt eine Familie und dadurch ein zuhause zu haben.

 

Der Roman „Häuser aus Sand“ handelt von einer Familie, die schon früh erlebt, was es heißt plötzlich alles hinter sich lassen zu müssen. Das gemütliche und noble Leben aufzugeben. In eine fremde Stadt ziehen und ein neues Leben aufbauen zu müssen. Hochzeiten, Geburten, Pubertät, Studium in anderen Städten der Welt, Streit und Krieg. Dies alles erleben die Familienmitglieder, stets mit der Ungewissenheit, was werden wird. Doch stets mit der Hoffnung auf Zusammenhalt und Gemeinschaft.

Hala Alyan erfuhr selbst, was es heißt, auf der Suche nach einem Ort zu sein, den man „mein Zuhause“ nennen kann. Die Lyrikerin verpackt in ihrem Roman ein wenig von ihrer eigenen Geschichte.

Schon von den ersten Seiten an, ein Interview mit der Autorin, war ich gefesselt und diese Begeisterung hielt bis zum Ende an.

Alyan zieht mit ihrem Roman den Leser/die Leserin in ihren Bann und macht im Laufe der Geschichte immer mehr klar, wie wertvoll die Familie, Gemeinschaft und der Ort, den man „mein Zuhause“ nennt, sind.

 

Daten zum Buch:

Titel: Häuser aus Sand

Autorin: Hala Alyan

Verlag: Dumont

Werbeanzeigen

Heimat

Kennt ihr das Gefühl der Sehnsucht?Wenn das Herz zum Klopfen anfängt, die Magengegend sich zusammen krampft, der Puls schneller geht? Dieses Gefühl so stark ist, dass es sogar weh tut?

Wie ihr wisst, habe ich schwedische Wurzeln.

Wenn ich an Schweden denke, dann erinnere ich mich an lange Sommerferien in unserem kleinen Häuschen im Wald, nicht weit vom See entfernt. Heidelbeeren essen und dann um die Wette Zungezeigen. „Wessen Zunge ist am stärksten lila gefärbt?“

Schwimmenlernen im See, Bullar essen und dabei den Sand zwischen den Zähnen knirschen hören. Ausflüge auf die Insel und im Meer baden, Quallen fangen und uns vor der klitschigen Haut fürchten. Krabben fangen, betrachten und wieder freilassen. Schrimps am Meer essen …..

Dies sind alles Erinnerungen, die mir stets ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenn ich an diese denke.

Heute vor einem Jahr verbrachten wir unseren letzten Tag in Schweden. Wir verbrachten wunderbare zwei Wochen. Die ganze Familie. Es wurde gemeinsam gekocht, gespielt, gelacht. Wir unternahmen Ausflüge, suchten Schwammerl (leider erfolglos), pflückten Kiloweise Heidelbeeren und genossen die gemeinsame Zeit.

Seit den letzten Urlauben in diesem wunderschönen Land, fühle ich mich nicht mehr als Urlaubsgast, sondern es fühlt sich an, als würde ich nachhause kommen. Schweden ist meine zweite Heimat. Unser Pappa war/ist sehr bemüht, uns vieles mitzugeben. Er hat uns in dieser Hinsicht geprägt. Auch meine Mama reist immer sehr gerne hin. „Ein rotes Haus am See mit eigenem Bootssteg und dort verbringen wir dann die Sommermonate und die Kinder kommen mit ihren Familien dazu.“

Dies ist auch mein Traum/Wunsch. Ein Häuschen am See oder Meer und dort die Sommermonate verbringen. Am Wasser lesen und Kaffeetrinken, die Abende auf der Veranda bei Wein und guten Gesprächen ausklingen lassen. Hier und da einen Ausflug machen. Mehr brauche ich nicht.

Momentan ist diese Sehnsucht sehr groß. Vielleicht liegt es an den Ferien, die wir damals eben in Schweden verbracht haben. Vielleicht rufe ich die Sehnsucht durch die Lindström-Filme hervor (und ich schau mir die wirklich nur wegen der Gegend an!!) Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich frage, wo mein Platz ist. Hier in Österreich? Oder doch da oben, im kalten und düsteren Norden? Was gar nicht stimmt, denn dort kann es ganz schön heiß werden, also im Sommer, das mit der Kälte beachten wir einfach nicht.

Schweden ist ein Teil von mir. Und sollte mich jemand fragen, als was ich mich eher fühle, Österreicherin oder Schwedin, dann würde ich sehr wahrscheinlich „Schwedin“ antworten.

Obwohl ich das Land Österreich mit seinen Bergen und Wiesen und Seen so sehr liebe.

Ob ich einmal oben leben oder einfach „nur“ ein Sommerhäuschen besitze, in dem ich wunderbare und leichte Sommer verbringen werde, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass beides möglich ist!

 

Sverige, där mitt hjärta slår.

 

Juli17-SverigeSemester_Anna (369)

Mach was

Aufgrund der derzeit herrschenden Hitze und der Urlaube und dadurch anstrengenden Arbeitstage, verbringe ich meine freien Tage sehr ruhig. Wenn nicht sogar zu ruhig! Ausschlafen bis halb acht/acht, Frühstück (zumindest Glasl Wasser und Kaffee) und dann…wenn ich nicht Babysitten gehen (wie zwei Mal die Woche), dann liege ich hauptsächlich auf der faulen Haut.

Nachdem mein Nacken und Hintern ganz steif vom Sitzen und Lesen sind, raffe ich mich auf und drehe eine Runde in der Wohnung, Katzi unterhalten (bzw. unterhalten werden). …

So schleicht dann der besagte Tag dahin.

Heute frage ich mich, warum ich das eigentlich zulasse? Sind nicht freie Tage auch dazu da um Dinge zu tun, zu denen man sonst nicht kommt? Und ich meine da jetzt nicht den Wohnungsputz!

Ich kann doch meine Freunde treffen, sofern diese auch frei haben, lange Spaziergänge machen, Ausflüge, mit Farmor einen Kaffee trinken und und und. Es gibt eh so viel und es muss ja net gleich ein Stadtausflug nach Wien sein, dafür ist es mir doch zu heiß.

Ja, ich bin in den letzten Monaten faul geworden. Vielleicht liegt das einfach wirklich „nur“ an der Sommerhitze und der Ermüdung. Aber heißt es nicht, dass körperliche Ertüchtigung oder Unternehmungen ebenfalls für Entspannung sorgen können? Außerdem werde ich durch das viele „Nichtstun“ nur noch müder.

Ich möchte mir für den August vornehmen, meine freien Tage wirklich sinnvoll zu gestalten! (Natürlich ist ein gutes Buch lesen auch sinnvoll, aber das kann ich abends im Bett genauso machen).

Ja, selbst nach einem anstrengenden Arbeitstag, den Abend nicht am Sofa ausklingen lassen, sondern etwas unternehmen. Jetzt im Sommer sind die Abende hell und warm und was gibt es schöneres, als einen ausgedehnten Abendspaziergang im Wald oder in Laxenburg, oder ein gemütliches Glasl Wein mit der Freundin am Balkon?

 

Also, großes To-Do für August und überhaupt: MACH WAS! 🙂

Können Bücher Leben verändern?

Juliette, Immobilienmaklerin, lebt ein bescheidenes Leben. Zum Frühstück isst sie vier Krustenbrote, und keines mehr, dazu trinkt sie Tee. Danach fährt sie mit der 6er Linie in die Arbeit. In ihrer Tasche immer dabei, ein Buch. Während der Metrofahrt beobachtet sie die Menschen um sie herum. Touristen, Banker, Geschäftsleute, Mütter mit ihren Kindern, Schüler usw.

Also eigentlich, nichts besonderes.

Eines Tages „stolpert“ sie in das, vom Staub der Bücher eingehüllte, Büro von Soliman, der Bücher so sehr liebt, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese geliebten Romane, Krimis, Erzählungen, Lexika… auf die Reise zu schicken. Denn er möchte, dass jeder die Chance bekommt, von einem Buch berührt und verändert zu werden.

Juliette wagt den Schritt und macht sich mit ihrer großen Tasche, vollgefüllt mit Büchern, auf den Weg. Sie macht sich Notizen, beobachtet und überlässt es ihrem Herzen, das richtige Buch der richtigen Person zu schenken.

 

Ich wurde schon oft von Büchern und dessen Inhalt verändert. Sei es auf der emotionalen oder praktischen Ebene. Ich ändere meine Sichtweise und Einstellung, denke anders über dies und das. Bin auf den Geschmack auf Kunst und Musik gekommen, andere Genres der Literatur.

Ich bin davon begeistert, was Bücher, sei es ein Krimi oder ein Roman, bewirken können und rate jedem dazu, zu lesen! Lesen ist etwas wunderbares und schönes!

 

Daten zum Buch:

Titel: Das Mädchen, das in der Metro las

Autorin: Christine Feret-Fleury

Verlag: Dumont

Volles Herz

Seit ein paar Monaten spüre ich ein „Unruhe“ in meinem Herzen. Irgendetwas wird geformt, zurechtgerückt. Ich spüre, dass Jesus in meinem Herzen wirkt, dass er mich auf etwas vorbereitet. Ich spüre, dass diese „Unruhe“ bald ausbrechen wird. Ich habe keine Ahnung, was auf mich zukommt, welchen Plan Jesus mit mir hat.

Seit gut einem Jahr gehe ich in eine Gemeinde in Wien. Nach einer zaghaften Eingewöhnungsphase bin ich nun auch Mitarbeiterin, organisiere die „Kaffeezeit“, die vorm Godie stattfindet, bringe mich beim Frauentreffen ein usw. Es tut gut, mitzuwirken, meine Ideen und meinen Glauben einzubringen, Zeugnis zu sein.

Immer mehr merke ich, dass ich dort „zuhause bin“.

Es ist ein Segen in diese Gemeinde zu gehen.

Immer mehr entdecke ich meine Gaben und was ich, dieser Gemeinschaft geben kann. Doch „verwirrt“ es mich. Denn Jesus hat mir so viel gegeben und es kommt immer mehr dazu.

Gerne möchte ich wissen was es ist, was Jesus mit mir vorhat.

Aber er sagt es mir nicht! Er möchte, dass ich ihm weiterhin vertraue und mich formen lasse!

 

„Der Mensch plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte.“

Sprüche 16,9

 

Juli17-SverigeSemester_Anna (642)

Leben(sgeschichte)

Im Frühling war Herr Heinz Nußbaumer (ehemaliger außenpolitischer Journalist und Vertrauter vieler Staatsmänner, Buchautor und Herausgeber der „Furche“) bei uns in der Buchhandlung, um von seinem Leben zuerzählen und das eine oder andere aus seinen Büchern vorzulesen.

Ich war so beeindruckt von diesem Mann! Was Herr Nußbaumer erlebt und gesehen hat, kann man sich beinahe nicht vorstellen. So ein gescheiter, humorvoller, symphatischer und vor allem bodenständiger Mann.

Natürlich musste ich mir gleich seine zwei Werke „Der Mönch in mir“ und „Meine große kleine Welt“ kaufen und bekam sogar eine Widmung mit einem Dank für meine Mühen (Vorbereitung des Saales und Bewirtung der Gäste).

„Herr Nußbaumer, ich bewundere Sie!“ Bei diesem Kompliment sah er mich erst ungläubig, dann schmunzelnd an. „Ja, das sage ich als junges Hupferl!“ 😉

Am nächsten Tag berichtete meine Chefin mir, dass ich Herrn Nußbaumer damit sehr berührt habe.

Ich empfehle wärmstens, die genannten Werke zu lesen! Meine Sicht auf die Dinge und die Welt wurden erweitert und ich habe auch gelernt, wie viel wert richtige und ehrliche Kommunikation ist!

 

„Es gibt Menschen, die berichten so interessant und klug darüber, dass sie zur journalistischen Legenden werden. Wenn ein solcher Mensch ein Buch über seine Erlebnisse schreibt, ist das eine spannende Sache. Und wenn er Heinz Nußbaumer heißt, ist das ein Glücksfall.“ -Hugo Portisch

 

Daten zum Buch:

Titel: Mein kleine große Welt

Autor: Heinz Nußbaumer

Verlag: MOLDEN

 

 

Graz, i måg di!

Am Wochenende besuchte ich eine Freundin in Graz.

Mit dem Flixbus (sehr zu empfehlen) fuhr ich in der Früh hin und sie holte mich in der Stadt ab. Wir spazierten über die Herrengasse und dem Hauptplatz zu ihr nachhause, wo wir erstmal bei einer Tasse Kaffee und zwei Stück Kuchen (mmhhh der war sooo herrlich) die ersten Neuigkeiten austauschten. Das Plaudern ging beim Erdäpfelgulasch und Kuchenbacken weiter und wir lachten viel.

Ein kurzes Schläfchen und dann waren wir zu einer Kaffeejause bei Freunden eingeladen. Dort durften wir ein 1-Wochen altes Baby begrüßen! Ich sag euch, dieser Zwerg war vielleicht entzückend!! Seine großen Brüder (ebenfalls Schätze) spielten mit uns in der Sandkiste und wollten uns gar nicht gehen lassen 🙂

 

Am Abend gönnten meine Freundin und ich uns ein guades Eis und flanierten zum Stadtpark, indem wir die warme Sonne genossen und die Leute beobachteten 🙂 Herrlich sowas!

Bei Kebap und Prosecco mit Himbeeren ließen wir diesen wunderbaren Tag ausklingen!

 

Am Sonntag spazierten wir (ur tüchtig) auf den Schlossberg rauf und genossen bei Cappuccino die schöne Aussicht auf die Stadt.

Ich habe diese Zeit sehr genossen, weil wir es ur gemütlich und stressfrei hatten und ich die Stadt und Zeit mit einer wunderbaren Freundin genießen konnte und durfte!

 

Ein schöner Urlaubsabschluss! 🙂

 

Von der Liebe zur Musik

Das Wien um 1900 ist Schauplatz von Kunst und Musik, Diners in prunkvollen Kleidern und Räumen, mit exqusitem Essen und Champagner, Gesprächen über Malerei und die Oper. Die Herren rauchen ihre Zigarren zu gehaltvollem Whiskey, während die Damen Klatsch und Tratsch austauschen.

Mitten in diesen Prunk und diese Gesellschaft wird Alma Schindler geboren. Ihre Eltern, Emil Jakob Schindler und Anna, später Moll, bereiten ihren wohlerzogenen Töchtern Alma und Gretl den Weg in diese Gesellschaft und sind stets darauf bedacht ein ehrenvolles  Bild abzugeben.

Alma liebt die Musik. Stundelang kann sie am Klavier sitzen und spielen. Bald fängt sie damit an ihre Gefühle und Gedanken in Musikstücke zu verpacken und zu komponieren.

Durch ihre Schönheit und Intelligenz zieht sie viele Blicke auf sich. Frauen sehen sie mit Bewunderung und Neid an, und Männer würden sie gerne als die Frau an ihrer Seite sehen. So gilt sie schon bald als bedeutendste und schönste Frau Wiens.

Doch nur ein Mann schafft es ihre volle Aufmerksamkeit und Liebe zu gewinnen. Der damalige Hofoperndirektor und Komponist Gustav Mahler hat sich von der ersten Sekunde an in sie verliebt. Schon bald ist den beiden klar, dass sie heiraten werden.

Alma führt von da an ein prachtvolles Leben. Ihr Mann ist eine Berühmtheit, sie ebenso. Die Sommer verbringen sie am Wörthersee, im Winter wohnen sie in der Innenstadt. Beide teilen die unbändige Liebe zur Musik.

Doch ist dies Fassade.  Alma komponiert nicht mehr, sie spielt auch nicht mehr zuhause am Klavier. Denn mit der Heirat zu Mahler, gab sie ihre Musik auf. Nun zählt seine Musik. Die Liebe zu ihrem Mann ist so innig und groß, dass sie diese Entscheidung getroffen hat.

 

Nachdem ich diesen Roman gelesen habe, war ich tief entzückt über das Wien um 1900. Theater und Konzerte, Gespräche um Kunst und Musik, Mode. Caroline Bernard beschreibt ein Wien, in dem sich die großen Künstler und ehrenvolle Männer und Frauen der Gesellschaft (Gustav Klimt, Carl Moll, Max Burckhard, Berta Zuckerkandl, Anna Sacher) beinahe täglich begegnen und die Kunst, Musik und Mode die Gespräche beherrschen.

Ich bekam wieder Lust öfters ins Museum zu gehen oder auch wieder selbst mit dem Malen anzufangen.

Bernard erzählt aber auch die traurige Geschichte von einer Frau, die ihre Liebe zur Musik aufgab, um sich der ihres Mannes vollhinzugeben.

Würde ich dies tun? Ich denke nicht. Denn wenn mein Mann von mir verlangen würde, das aufzugeben, was ich liebe, was mir Freude bereitet und ausgleicht, dann ist das denke ich keine ehrliche Liebe. Denn „lieben“ heißt, die Glücksmomente und Freuden des anderen zu respektieren und eventuell auch zu teilen.

Nach Gutav Mahlers Tod, führte Alma das Vermächtnis ihres Mannes weiter. Auch nach zwei weiteren Ehen, gab sie nie den Namen ihres Mannes auf, sie nannte sich weiterhin Alma Mahler. Ihre weiteren Ehemänner und Partner liebte sie, doch nie so innig wie ihren Gustav.

 

Daten zum Buch:

Titel: Die Muse von Wien

Autorin: Carloine Bernard

Verlag: atb

 

Ein Traum aus Büchern

Wie ihr ja mitbekommen habt liebe ich Bücher!

Seit Oktober letzten Jahres arbeite ich in einer Buchhandlung und diese Arbeit bereitet mir so viel Freude!

Eines Tages kam mir dann folgender Roman „Meine wundervolle Buchhandlung“ in die Hände und ich musste schmunzeln. Denn die Autorin gab, so wie ich, ihren gelernten Beruf auf um eine Buchhandlung zu kaufen und Bücher zu verkaufen.

Ich kaufte zwar keine Buchhandlung, aber ich arbeite darin, anstatt Torten zu backen.

Petra Hartlieb erzählt sehr humorvoll vom Alltag einer Buchhändlerin. Sie geht ins Detail, berichtet von den Höhen und Tiefen, dem stressvollen Weihnachtsgeschäft, Bücherstapel die auf dem Esstisch parken, freundlichen und anspruchsvollen Kunden, Leseproben, Reisen in andere Welten und und und.

Ich habe sehr viel lachen müssen, da ich dieses Buch aus der Sicht einer Buchhändlerin gelesen habe und empfehle es weiter, nicht nur an Kollegen, sondern an Buchliebhaber!

Ein Blick hinter die Kulissen, der sich lohnt!

 

Daten zum Buch:

Titel: Meine wundervolle Buchhandlung

Autorin: Petra Hartlieb

Verlag: Dumont