Wie wird 2019?

Das alte Jahr verabschieden und ins neue Jahr startet, dies bei meterhohem Schnee und viel Gemütlichkeit.

 

Dankbar, erschöpft und mit ein bisschen Wehmut verabschiedete ich mich von 2018, legte das Erlebte vor das Kreuz Jesu und nahm das Jahr 2019 entgegen.  Voll Zuversicht und Freude, Hoffnung, Spannung und vor allem Vertrauen blicke ich nun dem neuen Jahr entgegen, bin mittendrin. Noch ist ja Anfang Jänner, aber ganz schnell werde ich mitten im Jahr sein und dann wieder aufs nächste Silvester blicken, und dann geht alles von vorne los.

Aber bis dahin, möchte ich jeden Tag in vollen Zügen genießen und vor allem nutzen. So manches ist geplant, dazu später mehr.

Jedes Jahr schreibe ich mir 10 Dinge auf, die ich machen möchte. Auch heuer stehen wieder 10 Dinge auf dem Programm, neben vielen anderen. Aber diese „To-Do’s“ möchte ich bewusst machen:

  • mind. einmal die Woche einen langen Spaziergang machen
    • ich bin beinahe den ganzen Tag drinnen und mein Körper (obwohl völlig erschöpft) sehnt sich nach frischer Luft und Bewegung
  • Pilates/Tanzen
  • mind. ein Buch pro Monat lesen und dann eine Rezension darüber schreiben
  • Bewusstes Bibelstudium
  • Bewusst Kochen und auch neue Rezepte ausprobieren
    • Kochen bereitet mir viele Freude, aber für die Arbeit mache ich doch nur Nudeln mit Butter (nicht immer) Ich möchte einen Essensplan am Anfang der Woche machen und in größeren Mengen kochen um dann Portionen einzufrieren.
  • Wandern gehen
    • Ich liebe es in der Natur zu sein, die Berge und Wälder zu erkunden
    • Dazu möchte ich mir eine g’scheite Ausrüstung zulegen (von Jacke bis Hose, Rucksack und gute Schuhe , bzw. meine Wanderschuhe zum Schuster bringen.)
  • Die Wochenenden nutzen um auszuspannen, Ausflüge zu machen
  • Ins Kino gehen
  • Freunde zum Kaffee oder Essen zu mir nachhause einladen
  • „Suche Frieden und jage ihm nach“ Psalm 34,15

 

All diese Punkte haben eines gemeinsam: Mir Gutes zu tun, entschleunigen. Ich möchte mir bewusst Zeit für Dinge nehmen, Erledigungen usw. Und vor allem entschleunigen, ruhig werden, denn dann kann ich klar sehen/hören, was Gottes nächste Schritte für mich sind. 🙂

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Wie macht man’s richtig?

Ich nutze Spaziergänge sehr gerne, um meinen Kopf auszulüften. Mich von dem ganzen Gedankenstrudel zu befreien. Und natürlich um mich zu bewegen, Sauerstoff aufzunehmen, die Sonnenstrahlen und das gute Wetter gut zu nutzen. Vor allem heute an diesem schönen Herbsttag, strahlten die Bäume in besonders schönem Gold und Orange.

Seit Anfang Oktober arbeite ich nun Vollzeit in der Buchhandlung. Viele werden sich gleich denken, cool…mehr Gehalt. Ja stimmt, das ist schon fein. Aber 40 Stunden bedeuten auch, mehr körperliche Anstrengung, mehr Konzentration und Aufmerksamkeit, Höflichkeit und Lächeln (das bitte nicht zu vergessen) an den Tag/die Woche legen und nur noch einen Tag zur Verfügung um den Haushalt zu schmeißen und nebenbei auch noch die freie Zeit für sich oder andere Aktivitäten (Kultur, Freunde, Familie…) zu nutzen. Tja, …. ich habs immer noch nicht heraus, wie ich es am besten anstelle, mir die Zeit einteile. Dazu kommt, dass ich wieder verstärkt Rückenschmerzen habe, die Füße das viele Stehen auch nicht mehr gewöhnt sind und ich müde und ausgelaugt am Abend heimkomme und sofort schlafen gehen könnte und Wahrnehmungstörungen im Hörbereich habe.  Und die Katze und das Leben außerhalb der Buchhandlung gebe es ja auch noch.

Also, wie macht man es richtig?

Während der Schulzeit habe ich es doch auch geschafft, und in der Backstube habe ich ja auch 40 Stunden gearbeitet. Gut, da fing ich um 6 Uhr in der Früh an und war am frühen Nachmittag zuhause … habe aber nicht mehr viel gemacht, weil ich ja um sieben wieder ins Bett gegangen bin. Wurscht!

Es muss doch möglich sein, eine gewisse Leichtigkeit zu entwickeln. EInen Zeitplan zu schaffen, der es mir möglich macht den Haushalt zu führen, aber auch andere Aktivitäten zu machen.

Zwei sehr engstehenden Menschen haben folgendes zu mir gesagt: „Schau, dass du mit deiner Energie gut haushaltest!“ und „Schau, dass dich gut erholen kannst!“

Es ist so wichtig, dass wir nicht nur fürs Arbeiten/Studieren (was auch immer) leben. In der heutigen Zeit geht es hauptsächlich darum zu leisten und zu funktionieren. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Schlafen und Ausflüge machen können wir dann in der Pension. Da läuft doch was schief oder ?

Ja, das sind so die Gedanken, die dann, während ich so meine Runde, heute im schönen Laxenburger SChlosspark, gehe, ins Rollen kommen.

Mein Lieblingwort ist derzeit „entschleunigen“, gerade in der heutigen Zeit so wichtig! Und nun vor/in der Adventzeit überhaupt von Bedeutung!

Macht euch einen Plan mit Dingen, die euch gut tun, die euch ERholung ermöglichen … und wenn es ist, das Badezimmer zu putzen. Ja, der Tag hat 24 Stunden, aber die Hälfte davon sollte für uns sein.

 

Wenn die Seele aufatmet

Wie fängt man einen Blogbeitrag an, der so persönlich und reich an Gefühlen ist?

Am Sonntag vor einer Woche fuhr ich von einem bewegenden und wunderbaren Wochenende auf Schloss Klaus nach hause. Die Freizeit hieß TNT (Twenties and Thirtees) und war, wie der Name schon sagt, für junge Erwachsene. Schloss Klaus (https://schlossklaus.at/) gehört zu der christlichen Organisation „Fackelträger“ und veranstaltet unzählige Freizeiten. Ob Kinder, Jugend, Familie, Bibelschule usw. alle haben denselben Fokus. Nämlich unser christliche Glaube und die Beziehung zu Jesus, unserem Herrn und Heiland.

Schon die Monate davor, war ich ganz aufgregt und freute mich wieder am Schloss zu sein, aufzutanken, Freunde zu treffen, die wunderbare und friedvolle Atmosphäre zu spüren und vor allem im Glauben gestärkt zu werden. Denn das war dringend notwendig. ICh war ausgelaugt, war verzweifelt, war sogar böse auf Gott.

Das Thema der diesjährgen TNT-Freizeit war „Glaube vs. Erfahrung“, wie passend für meine derzeitige Situation! Ohne jegliche Erwartung, außer der, dass ich Freunde treffen würde und eine bewegende Zeit auf mich wartete, fuhr ich am Donnerstag nach Oberösterreich. Ich war kaum im Haus, da spürte ich schon die Gegenwart Jesu und der Rezeptionistin sagte ich aus vollem Herzen: „Schön wieder hier zu sein!“.

Mit Blick auf die Berge und den Stausee konnte schon mal entspannen. Begonnen wurde die Freizeit mit dem Abendessen, wo schon fleißig ausgetauscht wurde.

Ein Kennenlernspiel am Anfang des Abendmeetings und das Eis war gebrochen. Als Referendar war Martin, Leiter des Tauernhofs in Schladming – ebenfalls Fackelträger, geladen. Schon mit seinem ersten Satz hat er meine Aufmerksamkeit voll und ganz gewonnen. Dieser Mann ist ein Mann Gottes! Voller Weisheit und Glauben, Respekt und Ehrfurcht. Behutsamkeit und Liebe. Seine Worte trafen mitten ins Herz. Und mischt man Steirerdialekt mit Humor und Glauben, dann gibt es nichts besseres 😉

Thema der Freizeit war, wie oben schon geschrieben, „Glaube vs. Erfahrung“ Ich werde euch da jetzt nicht sämtliche Inhalte der Vorträge wiedergeben, sondern das, was mich bewegte.

Zweifel ist etwas zu tiefst menschliches. Ich darf zweifeln, muss mich nicht dafür schämen. Aber genauso darf ich sie vorm Kreuz ablegen, in Jesu Hände. Ich darf sie abgeben. Ja, die Erfahrungen in meinem Leben sind oft das Gegenteil von dem, was ich mir erhoffe oder wünsche. Aber ich darf alles Jesus geben und ihm voll und ganz vertrauen, dass er mich davon befreit, mich heilt, mich unendlich liebt. Er ist immer treu! Meine schwache Treue hindert mich oft daran, an seiner  festzuhalten. Im Job läuft alles gut, ich habe nette Kolleginnen, einen kurzen und shcönen Arbeitsweg, gehe in eine gute Gemeinde,… und doch ist da ein Unruhe in mir. Fühle mich nicht zuhause, nicht richtig am Platz. Ich darf Jesus bitten, diese Unruhe von mir zu nehmen, mich zuhause und am richtigen Platz fühlen. Wenn er etwas anderes mit mir vorhat, einen anderen Platz für ich hat, dann wird er mir das auch deutlich zeigen/sagen. Darauf darf ich vertrauen und mit Zuversicht meinen derzeitigen Platz akzeptieren.

Ralph sprach über die Berufung. Jeder Christ erhofft sich eine Berufung (zb. in die Mission zu gehen) Wir halten so streng daran fest, dass da noch was kommen musst. Daweil hat uns JEsus schon längst berufen! Unsere Berufung ist die Beziehung zu Jesus! Und daraus entwickelt sich dann alles andere.

Dies hat mich auch sehr bewegt, weil ich auch der MEinung war/bin, dass da mehr kommen muss, eine Berufung irgendwo auf mich wartet. Aber ich bin bereits berufen! Mehr brauch ich nicht! Als die Gewissheit, dass mich Jesus zu seiner Nachfolge berufen hat.

ICh habe dieses Wochenende viel gehört und erlebt. Intime Momente mit Jesus gehabt, Freundschaften geschlossen, Gemeinschaft mit Menschen gehabt, die alle dasselbe verfolgen, nämlich den Glauben und die Beziehung zu Jesus. Noch immer denke ich sehr viel über diese Zeit nach, über das Erlebte und Gehörte. Ich spüre richtig, dass ich verändert worden bin, Antworten auf Fragen bekommen und Erkenntnis bekommen habe. Es hat sich ebenfalls wieder bestätigt, wie wertvoll und wichtig Gemeinschaft mit Christen ist, die Zeit am Schloss Klaus.

Schloss Klaus bietet Wachstum und Lehre im/für den Glauben, Gemeinschaft und Lebensfreude. Es gab einen Tanzabend, Kanufahrt, Wanderung, Spieleabend … Ich möchte dies niemals missen!

Ich weiß nicht, was in der nächsten Zeit auf mich zukommen wird, aber eines weiß ich, dass ich an Jesus treu sein möchte und an seiner Treue festhalten werde.

A thousand times I’ve failed
Still Your mercy remains
And should I stumble again
I’m caught in Your grace
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
Your will above all else
My purpose remains
The art of losing myself
In bringing You praise
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
In my heart and my soul
Lord I give You control
Consume me from the inside out,
Lord, let justice and praise
Become my embrace
To love you from the inside out
Your will above all else
My purpose remains
The art of losing myself
In bringing You praise
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
In my heart and my soul
I give You control
Consume me from the inside out,
Lord, let justice and praise
Become my embrace
To love You from the inside out
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
And the cry of my heart
Is to bring You praise
From the inside out
Lord my soul cries out
In my heart and my soul
Lord I give you control
Consume me from the inside out,
Lord, let justice and praise
Become my embrace
To love You from the inside out
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
And the cry of my heart
Is to bring You praise
From the inside out
Lord my soul cries out
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
And the cry of my heart
Is to bring You praise
From the inside out
Lord my soul cries out
From the inside out
Lord my soul cries out
Joel Housten, Hillsong United
Sept18-TNT (30)

 

Wertvolle Arbeit

Meine letzte Arbeitswoche war anstrengend. Es ist wieder mehr los, da die Schule angefangen hat und die Kunden kommen, um Schullektüren (die manchmal längst vergriffen sind) und Lösungshefte zukaufen.

Gestern habe ich den halben Tag die gelieferten Kalender kontrolliert, ob das, was auf dem LIeferschein steht auch wirklich da ist. ICH KANN KEINE KALENDER MEHR SEHEN!

Meine Laune wurde deutlich gehoben, als ich an der Kassa einer Kundin ein besondern hübsches Sackerl gab und sie folgendendes zu mir sagte: „Danke, Sie sind ein Schatz“ Da hüpfte mein Herz und das Arbeiten ging weiter.

Während ich unten im Keller saß und eine ISBN nach der anderen abhakte, kam mir der Gedanke, meine Kolleginnen sind oben und arbeiten, und was mache ich hier unten? Daszitzen und Hakerl setzen. Aber dies muss eben auch gemacht werden. Und ist ebenso viel wert, wie einem Kunden ein gutes Buch zu verkaufen.

Ich muss mir das immer wieder deutlich sagen, dass jeder noch so kleine Handgriff wertvoll und wichtig ist!

Genauso, wie ein schöner Abendspaziergang mit meiner Mama in Laxenburg. Obwohl wir beide hundemüde waren und Rückenschmerzen hatten, haben wir den lauen Abend genutzt um uns die Beine zu verteten und den Kopf frei zubekommen. Und es war herrlich! Wir sahen sogar REhe, die sich mutig getraut haben, in unsere Nähe zu kommen.

Ich bin richtig froh, dass die Abende wieder kühler werden und meine Runden an der frischen und kühlen Luft drehen kann!

Heimat

Kennt ihr das Gefühl der Sehnsucht?Wenn das Herz zum Klopfen anfängt, die Magengegend sich zusammen krampft, der Puls schneller geht? Dieses Gefühl so stark ist, dass es sogar weh tut?

Wie ihr wisst, habe ich schwedische Wurzeln.

Wenn ich an Schweden denke, dann erinnere ich mich an lange Sommerferien in unserem kleinen Häuschen im Wald, nicht weit vom See entfernt. Heidelbeeren essen und dann um die Wette Zungezeigen. „Wessen Zunge ist am stärksten lila gefärbt?“

Schwimmenlernen im See, Bullar essen und dabei den Sand zwischen den Zähnen knirschen hören. Ausflüge auf die Insel und im Meer baden, Quallen fangen und uns vor der klitschigen Haut fürchten. Krabben fangen, betrachten und wieder freilassen. Schrimps am Meer essen …..

Dies sind alles Erinnerungen, die mir stets ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenn ich an diese denke.

Heute vor einem Jahr verbrachten wir unseren letzten Tag in Schweden. Wir verbrachten wunderbare zwei Wochen. Die ganze Familie. Es wurde gemeinsam gekocht, gespielt, gelacht. Wir unternahmen Ausflüge, suchten Schwammerl (leider erfolglos), pflückten Kiloweise Heidelbeeren und genossen die gemeinsame Zeit.

Seit den letzten Urlauben in diesem wunderschönen Land, fühle ich mich nicht mehr als Urlaubsgast, sondern es fühlt sich an, als würde ich nachhause kommen. Schweden ist meine zweite Heimat. Unser Pappa war/ist sehr bemüht, uns vieles mitzugeben. Er hat uns in dieser Hinsicht geprägt. Auch meine Mama reist immer sehr gerne hin. „Ein rotes Haus am See mit eigenem Bootssteg und dort verbringen wir dann die Sommermonate und die Kinder kommen mit ihren Familien dazu.“

Dies ist auch mein Traum/Wunsch. Ein Häuschen am See oder Meer und dort die Sommermonate verbringen. Am Wasser lesen und Kaffeetrinken, die Abende auf der Veranda bei Wein und guten Gesprächen ausklingen lassen. Hier und da einen Ausflug machen. Mehr brauche ich nicht.

Momentan ist diese Sehnsucht sehr groß. Vielleicht liegt es an den Ferien, die wir damals eben in Schweden verbracht haben. Vielleicht rufe ich die Sehnsucht durch die Lindström-Filme hervor (und ich schau mir die wirklich nur wegen der Gegend an!!) Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich frage, wo mein Platz ist. Hier in Österreich? Oder doch da oben, im kalten und düsteren Norden? Was gar nicht stimmt, denn dort kann es ganz schön heiß werden, also im Sommer, das mit der Kälte beachten wir einfach nicht.

Schweden ist ein Teil von mir. Und sollte mich jemand fragen, als was ich mich eher fühle, Österreicherin oder Schwedin, dann würde ich sehr wahrscheinlich „Schwedin“ antworten.

Obwohl ich das Land Österreich mit seinen Bergen und Wiesen und Seen so sehr liebe.

Ob ich einmal oben leben oder einfach „nur“ ein Sommerhäuschen besitze, in dem ich wunderbare und leichte Sommer verbringen werde, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass beides möglich ist!

 

Sverige, där mitt hjärta slår.

 

Juli17-SverigeSemester_Anna (369)

Mach was

Aufgrund der derzeit herrschenden Hitze und der Urlaube und dadurch anstrengenden Arbeitstage, verbringe ich meine freien Tage sehr ruhig. Wenn nicht sogar zu ruhig! Ausschlafen bis halb acht/acht, Frühstück (zumindest Glasl Wasser und Kaffee) und dann…wenn ich nicht Babysitten gehen (wie zwei Mal die Woche), dann liege ich hauptsächlich auf der faulen Haut.

Nachdem mein Nacken und Hintern ganz steif vom Sitzen und Lesen sind, raffe ich mich auf und drehe eine Runde in der Wohnung, Katzi unterhalten (bzw. unterhalten werden). …

So schleicht dann der besagte Tag dahin.

Heute frage ich mich, warum ich das eigentlich zulasse? Sind nicht freie Tage auch dazu da um Dinge zu tun, zu denen man sonst nicht kommt? Und ich meine da jetzt nicht den Wohnungsputz!

Ich kann doch meine Freunde treffen, sofern diese auch frei haben, lange Spaziergänge machen, Ausflüge, mit Farmor einen Kaffee trinken und und und. Es gibt eh so viel und es muss ja net gleich ein Stadtausflug nach Wien sein, dafür ist es mir doch zu heiß.

Ja, ich bin in den letzten Monaten faul geworden. Vielleicht liegt das einfach wirklich „nur“ an der Sommerhitze und der Ermüdung. Aber heißt es nicht, dass körperliche Ertüchtigung oder Unternehmungen ebenfalls für Entspannung sorgen können? Außerdem werde ich durch das viele „Nichtstun“ nur noch müder.

Ich möchte mir für den August vornehmen, meine freien Tage wirklich sinnvoll zu gestalten! (Natürlich ist ein gutes Buch lesen auch sinnvoll, aber das kann ich abends im Bett genauso machen).

Ja, selbst nach einem anstrengenden Arbeitstag, den Abend nicht am Sofa ausklingen lassen, sondern etwas unternehmen. Jetzt im Sommer sind die Abende hell und warm und was gibt es schöneres, als einen ausgedehnten Abendspaziergang im Wald oder in Laxenburg, oder ein gemütliches Glasl Wein mit der Freundin am Balkon?

 

Also, großes To-Do für August und überhaupt: MACH WAS! 🙂

Graz, i måg di!

Am Wochenende besuchte ich eine Freundin in Graz.

Mit dem Flixbus (sehr zu empfehlen) fuhr ich in der Früh hin und sie holte mich in der Stadt ab. Wir spazierten über die Herrengasse und dem Hauptplatz zu ihr nachhause, wo wir erstmal bei einer Tasse Kaffee und zwei Stück Kuchen (mmhhh der war sooo herrlich) die ersten Neuigkeiten austauschten. Das Plaudern ging beim Erdäpfelgulasch und Kuchenbacken weiter und wir lachten viel.

Ein kurzes Schläfchen und dann waren wir zu einer Kaffeejause bei Freunden eingeladen. Dort durften wir ein 1-Wochen altes Baby begrüßen! Ich sag euch, dieser Zwerg war vielleicht entzückend!! Seine großen Brüder (ebenfalls Schätze) spielten mit uns in der Sandkiste und wollten uns gar nicht gehen lassen 🙂

 

Am Abend gönnten meine Freundin und ich uns ein guades Eis und flanierten zum Stadtpark, indem wir die warme Sonne genossen und die Leute beobachteten 🙂 Herrlich sowas!

Bei Kebap und Prosecco mit Himbeeren ließen wir diesen wunderbaren Tag ausklingen!

 

Am Sonntag spazierten wir (ur tüchtig) auf den Schlossberg rauf und genossen bei Cappuccino die schöne Aussicht auf die Stadt.

Ich habe diese Zeit sehr genossen, weil wir es ur gemütlich und stressfrei hatten und ich die Stadt und Zeit mit einer wunderbaren Freundin genießen konnte und durfte!

 

Ein schöner Urlaubsabschluss! 🙂

 

Ungewollte Pause

Hallöchen, da bin ich wieder!

Nachdem mein lieber Laptop den Willen aufgegeben hat, mir zu Diensten zu stehen (tut er immer noch nicht) war es mir nicht möglich irgendetwas zu machen !

Aber jetzt bin ich wieder frisch und munter da, mit einem Köfferchen voller Bücher für die Leseecke und Urlaubsberichte und sonst noch. Was sich halt so stapelt! 🙂

Seid gespannt! 🙂

 

 

Ein perfekter Tag

Wenn ich einen perfekten Tag erlebe, erlebt habe, muss ich jedes mal an die Szene im Film „Miss Undercover“ denken, in der Cheryl gefragt wird, was ein perfekter Tag ist.

Gestern war so ein perfekter Tag!

Den Vormittag verbrachte ich mit Herzensfreunden (Maggan du zählst dazu!!!!) im Kurpark Oberlaa. Wir hatten Picknickdecken mit, Cous Cous-Salat, Scones, Brot, Marmelade, Zitronenwasser, Schokokuchen, Kaffee….wir saßen unter einer Baumgruppe auf einem Hügel im Schatten und aßen, lachten, plauderten, spielten, tanzten Limbo und hatten es einfach super fein!

Danach spazierten wir noch zum Streichelzoo und Spielplatz. Dort borgten wir uns einen Volleyball aus und spielten sicher eine Stunde lang. Ich gesellte mich erst etwas später dazu, da es mir in der Sonne zu heiß war. Im Schatten las ich „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann und spähte immer wieder zu meinen Freunden. Nachdem sie so viel Spaß hatten, beschloss ich mich einzubringen.

Zwischendurch gesellte sich ein Ehepaar zu uns und verstärkte unsere Runde.

Als wir dann erhitzt und ausgepowert waren machten wir uns auf dem Weg zum Ausgang. Während die anderen sich noch mit einem Eis belohnten, fuhren Margaretha und ich nachhause, da wir uns mit der Familie am Grab meiner Oma treffen wollten.

Am 1. Mai vor nun schon sieben Jahren, schloss meine geliebte Oma ihre Augen um zu ihrem himmlischen Vater zu gehen. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern. Es fing zu regnen an und meine Schwester Lisa sagte: „Der Himmel weint mit uns!“ und danach: „Jetzt trinkt die Oma Champagner mit Gott!“

Ich vermisse sie sehr! Ihre große Brille, die oft ganz angedappt war, ihr silbergraues Haar, ihre Krautsuppe, die Art wie sie sprach und erzählte, die Stunden am Hötschiberg mit ihr, das Blumenpflücken, ihre Stimme, ihre Anrufe an meinem Geburtstag (sie war die erste, oft um 6 Uhr in der Früh) und ihr „Kräht der Hahn früh am morgen, kräht er lustig und laut…..liebe Anna, dein Geburtstag ist heut.“

Jakob war gestern mit am Friedhof und als er lachend und plaudern auf und ab ging stimmten wir alle in diesen Satz ein: „Die Mutti/Oma hätt eine große Freude mit dir.“ Und das hat sie sicher! Denn sie sitzt oben im Himmel und sieht zu uns hinunter und ich kann spüren wie stolz sie auf uns ist!

Den Friedhofsbesuch ließen wir dann mit einem Heurigenschmaus ausklingen. Ich schätze diese Tradition sehr! Zusammenkommen, als Familie gemeinsam an unsere lieben Menschen denken und Erinnerungen austauschen!

 

Eigentlich wollte ich dann danach gleich duschen und ins Bett. Denn von diesem vielen „Frische luft schnappen“ war ich ganz müde und der Muskelkater machte sich bereits bemekrbar! 😉 Es blieb nur bei der Dusche, denn Margaretha und ich beschlossen dann nach zu unseren Freunden zu fahren um den Abend ausklingen zu lassen. Wir spielten nochmals Volleyball (weil wir alle überhaupt nicht ausgepowert waren), dadurch, dass wir aber so viel lachten, wurde das nicht wirklich was. Als Abschluss saßen wir noch beisammen, spielten Blackstories (Bibeledition), tranken an Radler und genossen die Zeit gemeinsam.

 

DAS WAR MEIN PERFEKTER TAG! 🙂

 

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