Worin liegt mein Fokus?

Vergangene Woche war ich auf einer Mini-Bibelwoche „Jetzt erst recht“ auf Schloss Klaus (Oberösterreich). Das Thema war „Exodus – Die Geburt eines Volkes“. (ein ganz harter BRocken, aber so wunderschön!)

Vormittags hatten wir eine kleine Bibelrunde, danach zweieinhalb Stunden Bibelstudium und Abends ein Abendmeeting. Die Zeit dazwischen stand uns Teilnehmern zur freien Verfügung, und es wurden auch kleine Ausflüge angeboten (Schneeschuhwandern, Spaziergänge usw.)

Die Altersgruppe bewegte sich zwischen 19 und Mitte Dreißig.

Ich habe mich so wohlgefühlt. Es ist einfach was ganz anderes wenn man mit Gleichaltrigen in der Bibel liest, das Gelesene diskutiert und erforscht, Spiele spielt usw. Wir waren auf gleicher Augenhöhe, konnten unsere Blicke und Gespräche rund um Bibel und Glaube und Leben vertiefen.

Jeden Tag wurde ich persönlich herausgefordert in meinem Leben zu forschen, was verbindet mich mit Mose, welche Begegnungen mit Gott habe ICH erlebt, wie fordert er MICH heraus, was möchte er von mir, worin liegt MEIN FOKUS?

Wir hatten auch unseren Spaß (ich habe immer am lautesten gelacht hihi 🙂 ), blödelten, hörten den Rednern bei den Meetings zu, führten intensive Gespräche und hatten einfach eine super tolle Zeit.

ICh bin immer noch so begeistert, welch fantastische Zeit ich hatte. ICh konnte Gottes Gegenwart so gut spüren, wurde in meinem Glauben gestärkt und konnte/kann mein Vertrauen festigen. Gott hat einen Plan mit mir, ganz speziell für mich angefertigt. So wunderbar, wenn man mit Glaubensgeschwistern dies erlebt und sich austauschen kann.

Besonders schön war es, dass ich eine wirklich gute Freundin wieder gesehen habe (wir wussten von einander nicht, dass wir beide auf dieser Freizeit sein werden). Unsere Freundschaft wird mit jedem mal stärker. Neue Freundschaften wurden geschlossen, alte verfestigt. Einfach reich gesegnet 🙂

 

„Vater im Himmel, du bist unglaublich. Ich bin dir unendlich dankbar, für diese Woche, für die Gemeinschaft mmit dir und anderen, für dein Wort, dass so unglaublich gut ist und ich jeden Tag mehr erfahren und erforschen darf. Danke für die Schneelandschaft beim Schneeschuhwandern, für den Sonnenschein beim Spaziergang für dieses Geschenk dir näher kommen zu dürfen! DANKE!“

 

 

Schloss Klaus bietet wunderbare Freizeiten an. Für Jung und Alt, für Familie usw. https://schlossklaus.at/

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Ein süßer Anlass

Am 19. Februar wurde mein Neffe gesegnet. Der Kleine war so entzückend und fesch in seinem blauen Hemd 🙂 Seine Eltern strahlten über das ganze Gesicht.

Geschmaust wurde in einem sehr guten Gasthaus und zur Jause gab es drei herrliche Torten, die ich für diesen Anlass gebacken habe.

Es war nach langer Zeit wieder der erste Auftrag, ein bisschen schwierig war es wegen meiner wehen Hand schon und ich war danach sehr müde, aber es bereitete mir große Freude diese Torten zu machen. Auch spürte ich wieder, welch große Leidenschaft ich da habe und warum, ich diese zu meinem Beruf gemacht habe:)

 

Love, love, love…

…oder so.

Wie wir ja alle irgendwie mitbekommen ist ja heute Valentinstag – der Tag der Liebenden.

Ich habe noch nie viel von diesem Tag gehalten. Meiner Meinung nach sollte man doch unterm Jahr immer wieder seinem Liebsten/seinen Liebstem Liebe gestehen usw.

Andererseits finde ich es eine süße Idee, diesen Tag besonders zu erleben. Mit Freunden oder Familie.

Ich treffe mich heute Nachmittag mit meinen Schwestern, Neffe und Freundin um zur Eröffnung des Kaffeehauses einer Freundin zu gehen. Das wird ein schönes Erlebnis. Denn wir sind gemeinsam in die Schule gegangen und ich kenne ihren Ehrgeiz und ihr Talent und bin schon ganz aufgeregt und gespannt.)

Am Abend werde ich, wie üblich am Dienstag, zu meiner Farmor gehen und „Rosenheim Cops“ ansehen. Wir werden eine Kleinigkeit essen und ein (oder mehr) Glasl Rotwein trinken.

 

Natürlich mache ich mir Gedanken über Beziehung und Liebe usw.  Eh klar, diese GEdanken werden uns ja von Werbung und Filmem direkt aufgedrängt.

Aber heute wurde mir so richtig bewusst, dass ich (auch wenn da kein Mann an meiner Seite ist) GELIEBT bin. Von meiner Familie, meinen Freunden und ganz besonders von GOTT. Er liebt mich, jeden Tag, bis in die Ewigkeit. Und dafür bin ich so sehr dankbar. Dieser Frieden und diese Gewisse stärken mich und machen mir Mut.

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Lass dich einladen, diesen herrlichen sonnigen Tag speziel zu feiern. Triff dich mit deiner Freundin, deiner Schwester, deinem Bruder (…) macht einen Spaziergang, geht ins Kaffeehaus, oder essen, macht einen Spieleabend, schreibt euch auf, wofür ihr dankaber in dieser Beziehung seid. GENIESST DIESEN TAG!

 

Also, happy Valentine’s day ❤ ❤ ❤

 

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Ich habe ganz vergessen wie mühsam es ist eine Bewerbung zu schreiben.

Lebenslauf…Ausbildung und Berufsweg auflisten…..

Eigentlich sollte es ja nicht so schwer sein, zu schreiben warum man unbedingt diesen Job machen/haben möchte, oder?

Na anscheinend schon! ICh sitze da und weiß einfach nicht was ich schreiben soll. Ich möchte einerseits einen guten Eindruck machen, aber andererseits nicht überheblich oder eingebildet wirken.

Vor allem wenn es darum geht seine Eigenschaften/Stärken zu beschreiben. Und ist es sinnvoll über seine Schwächen zu schreiben?

Ja, unbedingt, denn dann weiß der Vorgesetzte wie er einem unter die Arme greifen kann. Ehrlichkeit ist ganz besonders wichtig! Gerade um bei der Konkurrenz bestehen zu können.

Natürlich sollte nicht da stehn: Ich mache meine Arbeit am liebsten alleine in einem Eck und möchte nicht gestört werden. Oder: Stress gehe ich aus dem Wege, das können gerne meine Kollegen übernehmen.

usw…

 

Zum Glück habe ich meinen Pappa und meine Schwester, die mir beim Formulieren usw. helfen.

Einen ihrer Tipps gebe ich euch jetzt weiter, denn dann muss ich mich wieder meinem Schreiben widmen.

  • Bevor du mit dem Schreiben anfängst, mach dir Notizen
    • Warum interessiert mich das? (diese Arbeit/stelle)
    • Warum bin ICH die richtige Person für diesen JOb?
  • Danach schreibe den Text per Hand.
  • Lass ihn auf Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen usw. korrigieren.
  • Dann erst auf den PC abtippen, nochmals korrigieren lassen

Also, dann schreiben wir mal weiter.

 

 

Paulus

Jude mit Mission

Alter Glaube in einer veränderten Kultur

Guido Baltes

Dies war meine erste „Biographie“ die ich gelesen hatte. Ich habe Biographie deswegen in „-“ gesetzt, da es nicht wirklich eine ist. Guido Baltes listet nicht Paulus‘ Lebensgeschichte/daten auf, sondern schreibt über seine Hoffnung, sein Ziel und seine Mission, zu der Gott ihn beauftragt hat.

Anfangs war es schwer hineinzufinden, da der Autor zuerst viele „Fakten“ auflistet. Doch mit jeder SEite mehr konnte ich tiefer graben und mich von Paulus Mission einhüllen lassen.

Ich kannte Paulus schon vorher. Er war ein Mann aus Tarsus, der größte Christenverfolger dieser Zeit. Und eines Tages wird er von der Herrlichkeit Gottes geblendet und auf den Weg gesandt, um das Evangelium zu den Heiden zu bringen und sie für den Glauben Gottes zu gewinnen.

Er gilt als der größte Missionar – eigentlich ist er es auch.

Doch, wollte ich mehr von ihm erfahren. Seine inneren Beweggründe, seine Gedanken, seinen Handlungen usw.

Es ist faszinierend. Viele Forscher und Theologen vergleichen Paulus mit Jesus. Beide waren Männer Gottes, die ein Ziel hatten – die Botschaft Gottes den Menschen zu überbringen, ihnen zu zeigen/sagen, dass sie errettet werden können.

Aber war Paulus wirklich Jude? Dies bestreiten viele Forscher. NIcht aufgrund seiner HErkunft, sondern seiner Handlungen und, dass er viele GEsetze der Tora nicht einhielt. Doch bekennt sich Paulus für den jüdischen Glauben. Und auch zum christlichen Glauben. Sein ZIel ist es, den alten Glauben in eine veränderte Kultur (Gemeinschaft von Juden und Nichtjuden) zu bringen. In den ALLTAG einfließen zu lassen. Glauben zu LEBEN und nicht nur die Gebote zu befolgen. Wir sollen „frei vom Gesetz“ werden und das heißt nicht, dass wir tun und lassen können was wir möchten! NEIN! „FRei vom Gesetz“ heißt, dass wir frei von der Sünde leben können, Gottes Gnade und Herrlichkeit empfangen und sehen können. Der Schleier wird fallen und die Herrlichkeit des Herrn wird sichtbar, wenn sich Israel zu Gott bekennt.

<Paulus hatte diese Hoffnung und trug sie sein Leben lang in seinem Herzen und dies ist die Zukunft, auf die er wartet und auf die er mit seinem ganzen Leben hinarbeitet.!>

Diese Hoffnung habe ich auch. Die Hoffnung und den Glauben an die große Geschichte Gottes mit mir, mit uns, mit  SEINEM VOLK!

„Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.

Ihm sein Ehre in Ewigkeit! AMEN.“

Dank dieses Buches, werde ich nun mit anderer Sichtweise und Gedanken und vor allem mit offenen Augen, die Bibel lesen und Neues entdecken und begreifen.

„Paulus – Jude mit Mission“

Guido Baltes

Verlag francke

„Anna, Rodeln verlernt man nicht!“

…mit diesen Worten verabschiedete sich meine Freundin und düste den Berg hinunter.

„Naja, dann probieren wir es halt“. Anfgangs benutzte ich meine Füße noch fürs Bremsen, doch dann entschied ich, dass es eh egal ist und bretterte meiner Freundin hinterher.

HUI! Lachend kam ich unten an, voller Schnee, den mir der Fahrtwind entgegen warf, und vollkommen außer Atem.

„Gleich nochmal!“

 

Ich hatte ganz vergessen, wie schön und aufregend Rodeln ist. Es macht nicht nur ur viel Spaß, sondern man ist an der frischen Luft und macht auch Bewegung (Berg rauf gehen…boah…ur mühsam.“

Diese Landschaft war so wunderschön. Tiefverschneit, nebelig, still, die Bäume schwer vom Schnee … einfach traumhaft.

Weiters wird der Mut und das Vertrauen auf die Probe gestellt. Normalerweise bin ich ja ein kleines Schisshaserl (excuse my french!), und mach mir immer mega viele Gedanken über unnötige Dinge (Hai im See … nur so als Beispiel). Aber diesmal setzte ich mich einfach auf die Rodel, tauchte mit den Füßen an und lies mich einfach von der Geschwindigkeit (Strafmandat reif ;)) treiben…und es fühlte sich herrlich an. So unbeschwert und frei!

 

Also, Rodeln bietet sich super gut für so Ängsteüberwinden an! 🙂

Und…man verlernt es wirklich nicht! 🙂