Eine zweite Chance

Stephanie Rapp schreibt die Geschichte von einer jungen, alleinerziehenden Mutter, die in London als Anwältin arbeitet. Alltag, Arbeit, Kinder usw. füllen ihre Tage.

Als ihr behinderter Sohn Anschluss an einem christlichen Jugendzentrum findet, ist sie zuerst skeptisch. Dieses ungute Gefühl wird nicht besser, als sich herausstellt, dass ihr Sohn in Schwierigkeiten gerät, sie ein mulmiges Gefühl in der Herzgegend hat, wenn sie dem Leiter des Zentrums begegnet.

Als sie auch noch für ihren Mandanten den Verkauf des Grundstückes, auf welchem die Einrichtung steht, fordern soll, überschlagen sich die Ereignisse und sie muss kämpfen. Wie schon ihr Leben lang.

In all diesen wirren Wegen, hält sie inne und mit zaghaften Schritten wendet sie sich an Gott.

 

Eine bewegende Geschichte mit tiefer Botschaft! Die Geschichte erzählt von zweiten Chancen, von Liebe, Angst, Fall, Aufrichten, von Vertrauen und ganz viel Geborgenheit.

Vielleicht war es Zeit, sich der Wahrheit zu stellen. Vielleicht war es Zeit, zuzugeben, dass sie nichts im Griff hatte. Dass es nur einen gab, der die Kontrolle hatte. Der ihr Leben in der Hand hielt.

Und vielleicht stimmte es ja wirklich, dass er ihr wohlgesonnen war. Dass er ihr tatsächlich ihre Lasten abnehmen wollte. Dass sie bei ihm nicht stark sein musste, sondern sein konnte, wer sie war. Dass sie sich bei ihm die SChminke abwaschen konnte. 

Und vielleicht war es Zeit, ihre Energie dafür aufzuwenden, dass sie lernte, ihm zu vertrauen!

 

Buchdaten

Autorin: Stephanie Rapp

BUchtitel: Ungeschminkt in London

Verlag: SCM Hänssler

 

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Bitte einmal Verwirrung

Nachdem ich während der Reha die Pausen und freien Nachmittag nutzte um zu lesen, wurde ich gleich nach der ersten Woche mit dem Roman „Das Kind, das nachts die Sonne fand“ von Luca Di Fulvio, fertig. So…was nun? Zum Glück hatte die Rezeption eine kleine Bibliothek. Und wie das nun mal in Reha-Kliniken ist…nur Kitschschinken oder Lebensberater…ähm…ja.

Zum Glück hatten sie „Doktor Schiwago“ im Sortiment, welches ich mir dann auslieh. Ich hatte davon shcon mal gehört und es war der interessanteste Buchtitel der ganzen Liste! Außderdam kam ich mir etwas besser vor/intelligenter, wenn ich dies lese, anstatt „Rosen am Meer“ oder so ! 😉

 

Leider wurde ich nicht fertig bis zum Abreisetag, mir fehlten noch 200 Seiten. Der Grund dafür konnte sein, dass dieses Buch eher trocken ist und sehr viel Handlung, die mich verwirrte. Ich las trotzdem tapfer weiter, trotz Handlungssprünge und gefühlte Tausend Charakteren.

Ähm…ja…es sicher ein guter Roman, nur wie gesagt, kam ich nicht ganz auf die Aussage oder die Pointe.

Aber diesen Satz habe ich mir herausgeschrieben:

„…und die goldene alte Zeit wieder heraufzuholen mit Champagner und allen guten Wünschen. Aber macht man das so, wenn man eine verlorene Liebe wiederfinden will? Hierfür muss man Steine wälzen, Berge bewegen, die Erde umwühlen.“ 

 

Buchdaten

Autor: Boris Pasternak

Buchtitel: Doktor Schiwago

Verlag: S. Fischer

Das Kind, das nachts die Sonne fand

Ich hatte schon die zwei anderen Romane von Luca Di Fulvio gelesen und sagte mir damals, kein weiteres von ihm. Sie waren sehr gut, keineswegs. Die Geschichten, die Aussagen sehr tiefgehend und berührend, aber das Drumherum, also eher grausam. Im ersten Roman geht es um zwei junge Frauen, die hart vom Schicksal getroffen werden und ein mutiger Bub sie verbindet und zueinander führt.

Der zweite Roman handelt von einem Vater und dessen Tochter die nach Italien fliehen müssen, da sie als Juden in ihrem Heimatland nicht erwünscht sind. Und von einem Buben der mit seiner Räuberbande vor einem grausamen Händler flieht, den sie beraubt haben.

Auch diese beiden finden zueinander.

 

Der dritte Roman spielt im grausamen, dunklen Mittelalter. Die Fürstenfamilie von Fürst Marcus I. von Saxia wird an einem einzigen Morgen völlig ausgelöscht. BIs auf den kleinen Erbprinzen, der gerade Verstecken spielte und so in Sicherheit war. Als Die Burg in Brand gesteckt wird, rettet die kleine, freche Eloisa ihm das Leben und bringt ihn zu ihrer Mutter, der Hebamme des Fürstentums.

Aus dem verwöhnten und sauberen Erbprinzen wird mit der Zeit, viel harter Feldarbeit, Demütigungen, Enttäuschungen und unter der den wachen Augen von Agnete und Raphael, ein starker, zielbewusster junger Mann, der sich zum Ziel gesetzt hat, seine Eltern zu rechen und Freiheit für die Bürger zu erkämpfen.

Doch bis dahin liegt ein weiter Weg und die stetige Angst von irgendwem erkannt zu werden.

Auch macht sich Mikael, wie er nun genannt wird, Gedanken wozu das alles gut sein soll und ob er eines Tages ein gerechter Fürst sein kann.

 

Eine sehr bewegende Geschichte. Mit sehr berührenden und wahren Aussagen.

Ich bin so froh, dass wir nicht im Mittelalter leben, unter keinem Fürsten, der uns sagt, was wir arbeiten sollen, essen, wen wir heiraten dürfen usw.

 

Schön finde ich an all diesen Romanen, dass sich, zuerst im Hintergrund, eine Liebesgeschichte entwickelt, die erkämpft werden muss, damit diese Liebe Freiheit und Leben hat.

 

Dialog zwischen Raphael und Mikael:

„Zuzugeben, dass man etwas nicht begriffen hat, ist klüger als so tun, als hätte man es verstanden. Das ist wenigstens etwas. Aber es reicht nicht. Du musst dich schon ein wenig mehr anstrengen.“

„Und wie?“

„Zerschneide die Fesseln der Angst.“

„Wie geht das?“

„Beginne damit, dass du das bisschen Macht, über das du verfügst, nicht widerstandslos aufgibst.“

 

 

Buchdaten

Autor: Luca Di Fulvio

Buchtitel: Das Kind, das nachts die Sonne fand

Verlag: BasteiLübbe

 

 

 

 

Im Durcheinanderland der Liebe

Eine kleine Geschichte über die große Kunst zu lieben.

Ich habe ja schon einmal erwähnt, dass ich Francois Lelord’s Werke sehr sehr gerne habe. Sein Schreibstil ist so flüssig, sanft, klar…herrlich.

 

In seinem Roman „Im Durcheinanderland der Liebe“ erzählt Lelord von Ulik der als Botschafter seines Inuitstammes nach Paris kommt. Zuhause hat er seine Verlobte gelassen und dachte, er könne bald zurückkommen um sie zu heiraten. Jedoch hat er nicht erwartet, dass Paris die Stadt der Liebe ist und man nicht nur andere Spezialisierungen (Berufe) ausübt, sich anders kleidet, spricht, isst usw. sondern, dass es die treue Liebe zu einer Person nicht wirklich gibt.

Auch handhaben die Pariser es mit der „Rollenaufteilung“ zwischen Männern und Frauen ganz anders. Die Frauen sind unabhängig, gehen arbeiten, und meinen, sie brauchen die Männer nicht…doch in jeder Frau steckt die Sehnsucht nach Geborgenheit, Schutz, Nähe und inniger Liebe.

 

Diese Geschichte hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Die heutige Gesellschaft strebt nach Unabhängigkeit, vor allem nach einer Liebe die unabhängig ist. Wir wollen uns nicht mehr an einer einzigen Person binden, sondern suchen nach Abwechslung…und ich denke, dass der eigentliche Grund dieses „Problems“ ist, dass wir Angst haben vor Enttäuschung und dem tiefen Schmerz der Verletzung, wenn wir diese eine Person verlieren.

 

„Also, was wollen die Frauen heute?“

Thibault lachte.

„Das ist ja das Problem. Ich habe darauf noch keine Antwort gefunden.“

 

Eckdaten des Romans

Autor: Francois Lelord

Buchtitel: Im Durcheinanderland der Liebe

Verlag: PIPER

 

Miss Rosalinde versüßt den Alltag

Ja, ich habe ein Babykatzi bekommen! und es ist herrlich mit dieser süßen Maus!

Zuerst etwas schüchtern, und unheimlich verschmußt, fühlt sie sich nun pudelwohl 🙂 Macht den ganzen Tag nichts anderes als durch die Wohnung zu düsen, meine Kuscheltiere zu töten, Jagd auf meine Füße zu machen, und gleichzeitig aber voll meine Nähe suchen und schnurrend (unglaublich laut) auf meinem Bauch zu schlafen….ich liebe sie sooooo ❤

 

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Ohne Worte

Halloooooooo ihr Lieben!

Ich sags euch, da komm ich von der Reha heim (eh schon am 16.Mai), vollkommen entspannt und energiegeladen und voller Motivation…und dann überfällt mich der Alltag wieder … haha

Nichts mit Erholung! Laptop kaputt (deshalb habe ich nichts schreiben können), war zum Glück noch in der Garantiezeit, aber doch ein kurzer Schock (die Reparatur würde so ca. 200,- kosten hieß es … haha…Einkaufswert 399,-)…Gott hat auch immer seine Finger im Spiel 😉

 

Seit 16. Mai bin ich auch Katzenmama und ich sage euch die kleine Miss Rosalinde (kurz Miss Rosie) hält mich ganz schön auf Trab. Seit gestern macht sie Jagd auch sämtliche meiner Körperteile, besonders fein beim Einschlafen und Aufwachen (erspart mir den Wecker). Aber ich liebe sie sooo !!! Es tut mir gut Verantwortung zu haben. Und sie ist ja auch eine gaaaaanz süße. Meine Schwester Lisa hat schon gefragt ob sie sie nicht haben darf…ähm…nein … die Rosie geb ich nimmer her ❤

Ich habe auch das Gefühl, dass mein Neffe in den vier Wochen, die ich nicht da war, in die Höhe geschossen ist. Er macht auch schon zaghafte Schritte und ist quietschvergnügt, wenn er im Garten mit dem WAsserschlauch spielen darf. ❤ Gott hat meine Schwester Jacqueline und ihren Mann Lukas so reichgesegnet mit diesem Goldbuben !!

 

Was gibt es sonst so? Ich bin völlig aus dem Konzept, weil ich so lange nichts geschrieben habe. Fünf Bücher muss ich euch auch noch vorstellen…huch!

 

Wie es beruflich für mich weitergeht? Tja…Umschulung, weil ich für die nächsten Jahre nicht in meinem Beruf arbeiten kann. Sschon enttäuschend, aber es hat alles seinen Sinn.

Maggan ich werde jetzt auch VHS-Lehrerin … supa…noch eine Pädagogin in der Familie 😉 Wisst ihr was so lustig an dieser Sache ist? Wir Mädels haben alle etwas völlig anderes angefangen…also Ausbildung…und haben nun einen anderen Weg eingeschlagen, freiwillig und unfreiwillig … bzw. ungeplant.

 

Was ich nun so den lieben langen Tag mache? TJa, Katzi, Lesen, Blumensetzen, Zeit mit meinem Neffen verbringen, Freunde treffen, mich voll und ganz auf Gott verlassen, denn er hat die Kontrolle über jeden einzelnen Tag und ich möchte ihm auch weiterhin vertrauen!!

achja…und Laptop neueinrichten, weil das Betriebssystem wurde neu aufgesetzt und all meine Daten und Fotos (aaaaahhhh) wurden gelöscht (wozu habe ich mir eig. eine externe FEstplatte im Februar gekauft?).

 

Bald kommen auch ein paar Fotos von meinem außertherapierlichen Alltag während der Reha und meinem traumhaften Wochenende bei meiner Freundin in Tirol…

 

Schön wieder da zu sein!