Paris

…die Stadt der Liebe.

Während meines Besuches meiner Schwester und ihres Mannes in den USA, kam die Frage auf, warum Paris eigentlich „Die Stadt der Liebe“ genannt wird.

) die romantischen, engen Gassen, gemütliche Lokale, Brücken, Lichter am Abend usw.

Wir glauben aber vor allem, dass Paris die Stadt der Liebe wurde, weil in den 20ern und 30ern viele Schriftsteller dort gelebt haben um zu schreiben und sich inspirieren zu lassen. So auch viele Maler und Musiker.

Einen dieser Schriftsteller lernte ich nun näher kennen. Ernest Hemingway verbrachte viele Jahre in Paris um zu arbeiten, zu schreiben. Gemeinsam mit seiner ersten Frau Hadley wohnte er in einer kleinen Wohnung, unter armen Verhältnissen (denn das Leben als Schriftsteller/Künstler war zur damaligen Zeit nicht leicht). Scott Fitzgerald, Ezra Pound, Miss Stein, Sylvia Beach u.a. zählten zu seinem Freundeskreis.

In seinem letzten Roman „Paris, ein Fest fürs Leben“ beschreibt er diesen besonderen und wohl auch einprägsamsten Abschnitt seines Lebens.

„Dieses Buch erzählt von der Zeit, als wir uns als unverwundbar hielten.“ E. Hemingway

 

Buchdaten:

Titel: Paris, ein Fest fürs Leben

Autor: Ernest Hemingway

Verlag: rororo

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Eine besondere Gabe

Als Martha ein kleines Mädchen war, lernt sie die verschiedenen Musikinstrumente, Noten und Arten sie zu spielen.

Das besondere jedoch an dem ist, dass sie die Musik sehen kann. Töne werden zu Farben und Formen vor ihrem Auge.

„Wenn Martha tanzt“ ist eine Geschichte von einer jungen Frau die lernt, dass Musik nicht nur aus Noten und Klängen besteht, sondern Gefühle und Emotionen ein wesentlicher Teil davon sind und Musik eine Geschichte erzählt.

Thomas ist ein junger Mann der als durchschnittlicher Bürger nach New York reist und dort zum Millionär wird. Bei der Haushaltsauflösung seiner verstorbenen Großmutter, findet er in einem alten Rucksack ein in ledergebundenes Notenheft. Ohne zu ahnen was ihn erwartet, öffnet er es und durchlebt dadurch die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Martha.

Dieses abgenutzte Notenheft ist voll von Notizen, Einträgen, Skizzen, Signaturen der bedeutendsten Künstler der 20er Jahre und damit von unschätzbarem Wert. Nicht nur materiellem, sondern vor allem persönlichen und familiären. Denn bis dahin, hat Thomas seine Urgroßmutter nicht gekannt.

 

Tom Saller erzählt in seinem Roman von zwei jungen Menschen, die durch Jahrzehnte getrennt, wieder vereint werden. „Wenn Martha tanzt“ erzählt von einer jungen Frau, die versuchte ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, unabhängig zu sein, herausfinden versuchte, wer sie ist und worin ihre Gabe besteht.

 

Buchdaten:

Titel: Wenn Martha tanzt

Autor: Tom Saller

Verlag: List