Wettergespräche

Falls es noch niemandem aufgefallen sein sollte…wir haben Sommer! Und wenn Sommer ist, dann steigen die Temperaturen in die Höhe. Früher freuten wir uns, wenn das Thermometer die 30° C knackte; heute holen wir die Strickjacken raus, weil es einen TemperaturSTURZ von 40 auf 30 hat. Mir persönlich reichen ja 25 °C!

Andererseits beklagen wir uns aber auch, dass es ja so heiß ist, wir schwitzen, die Blumen ihre Köpfe hängen lassen und die Wiesen staubig und verbrannt sind. Aber wir wollen ja einen heißen Sommer, damit wir schön braun werden und viel Eis essen können.

Wenn es dann Winter ist, ist es zu kalt, und wir wollen wieder Sommer haben, aber auch duftigen Schnee für ein romantisches Weihnachten und den Skiurlaub.

 

Ja die Sache mit dem Wetter! Ja mir ist auch heiß und ja mir geht das Schwitzen auch auf die Nerven, aber so ist eben. Das ist der Sommer. Ich liebe Spaziergänge zum Eisgeschäft, den abendlichen Sprung ins kühle Seewasser, die langen Leseabende auf meinem Balkon und den Duft von Sonnencreme.

Also liebe Leute! Freut euch über den Sommer, esst viel Eis, geht zum Heurigen, geht schwimmen und trinkt schön brav viel Wasser mit Zitrone!!

 

Schönen Sommer euch 🙂

 

 

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Urlaub am Land

Ich habe diese Tage einen ganz feinen Roman ausgelesen.

Jane Gardam erzählt eine Geschichte über Freundschaft, Familie, Gemeinschaft und das Leben am Land.

Jedes Jahr fährt eine Londoner Familie in ein idyllisches Dorf um dort Urlaub zu machen. Harry, der jüngste Spross, freundet sich mit dem Sohn des Nachbarbauern an. Gemeinsam erleben sie das eine oder andere Abenteuer und es wird bald klar, dass diese Freundschaft für immer halten wird. Auch Harry’s Eltern gewöhnen sich an das doch eher anspruchsvollere aber doch schöne Landleben.

Locker, frisch, amüsant und herzlich! Der perfekte Roman für heiße Sommertage.

 

Daten zum Buch:

Titel: Bell und Harry

Autorin: Jane Gardam

Verlag: Hanser

 

Volles Herz

Wie fängt man an? Welche Worte sind die richtigen?

…um von meinem diesjährigen Sommerurlaub zu erzählen, der ganz anders war als sonst; der so erfüllend und berreichernd war; mich Neues gelehrt und mich mit vollem Herzen und tränenden Augen nach hause geschickt hat?

 

Meinen diesjährigen Sommerurlaub verbrachte ich in den USA bei/mit meiner Schwester und ihrem Ehemann. Schon Wochen/Monate davor konnte ich mich vor Aufregung nicht halten. Denn vor mir stand kein gewöhnlicher Urlaub. Ich hatte mich dazu entschlossen, bei einem Family Retreat von Joni & Friends, als STM (Short Term Missionary) teilzunehmen – zu dienen. Es sollte mein erster Einsatz in diesem Bereich sein. Ich war so voller Vorfreude, meine Zeit, meine Ressourcen, meine Liebe, meine Energie, meinen Glauben von Gott verwenden zu lassen.

Eine kurze Beschreibung für alle, die Joni&Friends nicht kennen. J&F ist eine christliche Organisiation in den USA, die von Joni Eareckson Tada 1979 gegründet wurde. Joni ist Tetraplegikerin, nachdem sie bei einem Badeunfall, in jungen Jahren, schwerverletzt wurde. Doch dies hinderte sie nicht, hoffnungsvoll Gott zu vertrauen und sich von ihm leiten zu lassen. Family Retreat gibt Familien mit Kindern mit Behinderung, eine Woche Urlaub zu machen. Raus aus dem oft schwerfälligen Alltag zu kommen und im Glauben auftanken zu können.

Ich war im Musikteam eingeteilt und durfte unglaublich schönen und gesegneten Lobpreis machen. In der Früh mit allen Teilnehmern und danach mit den Kindern, die in Altersgruppen eingeteilt waren. Oh welche Berreicherung und welcher Segen das für mich selbst war! Ja, ich war mega nervös! Die ganze Woche englisch sprechen, Kulturschock, schwüles und heißes Wetter (wir waren in Alabama!!!), kalte Luft durch die Klimaanlage in den Räumen, Glaubensherausforderungen, vier Stunden am Tag singen und dies 4 Tage lang! Aber Christus hat mich durch diese Woche getragen. Jeden Morgen sagte ich ihm: „Herr, ich mach den Mund auf und du musst singen! Ich kann das nicht ohne dich!“

Ich durfte diese Woche so viel geben! Hände, Füße, Ohren, Augen, Mund für die Camper, Familien sein. Aber ich bekam so viel mehr zurück! Mein Herz ist so voll! Ich bin so dankbar und auch stolz, dass ich mich für diese Reise entschieden habe! Danke Lisa, dass du letztes Jahr voller Liebe und Begeisterung von dieser Woche erzählt und mir dies ans Herz gelegt hast!

Ich durfte so viel lernen! Und damit meine ich nicht nur mein Englisch aufbessern! 😉 Jeden Tag neu JEsus um seine Führung bitten, respektvoll und wertschätzend mit Menschen mit Behinderung umgehen; die Person und nicht die Behinderung sehen; das Evangelium durch Singen und Dienen ihnen ans Herz legen; für sie da zu sein; sie als Kinder Gottes sehen; als wertvoll und Berreicherung!

Als ich mit den Kleinsten sang und tanzte und Gott lobte, strahlte mein Herz und es floss so viel Liebe; da sah ich, was ich will. Genau das! Mein Leben voll und ganz dem Dienst hingeben. Mit Kindern singen und tanzen; ihnen zu dienen. Jesus hat mich in dieser Woche so verändert und mir etwas ganz wichtiges ins Herz gepflanzt;

Gleich am zweiten Tag sagte eine Mitbewohnerin zu mir, dass ich nächstes Jahr unbedingt wieder kommen soll. Ich dachte nur „jetzt mach ich mal diese Woche; schön langsam“ Am vierten Tag wollte ich schon nicht mehr nach hause und hatte bei dem Gedanken Tränen in den Augen.

Der Leitvers der Woche war Joh. 14.6 „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn nur durch mich!“ Das Musikteam entschied sich für ein Wochenlied „One Way“ von Hillsong United. Eine Textzeile lautet „One way, Jesus, you are the only way that I could live for.“ Jeden Tag mehr, festigten sich diese Worte in meinem Herzen und am letzten Tag, beim letzten gemeinsamen Lobpreis, sang der ganze Saal so laut und voller Liebe für den Herrn, dass ich zitterte. Es fühlte sich so heilig und herrlich an und ich festigte mein JA zu Jesus, zum Leben für ihn.

Und ja, dann verabschiedete ich mich mit Tränen in den Augen und dem Versprechen (auch zu mir) wieder zu kommen.

Es war so unglaublich zu sehen, wie Jesus diese Woche gewirkt hat. Wie sehr die Eltern ihre Kinder lieben. Was möglich ist, wenn man jeden Tag neu JA zu Jesus sagt.

Und ich möchte davon nicht mehr weg!

Als meine Chefin mich vor meinem Urlaub verabschiedet hat, sagte sie folgendes zu mir: „Hab eine gute Zeit! Und verlier dein Herz nicht in Amerika!“ Sie meinte natürlich an einen Mann.

Ich habe mein Herz verloren! An einen wunderbaren Ort, an ganz besondere Menschen, an einen großartigen Dienst. Und die Sehnsucht dorthin zurückzugehen tut so weh und die Tränen kullern. Und dafür bin ich Jesus so unendlich dankbar, weil er all dies möglich machte, in mir etwas bewegt und mir die Augen noch weiter für seine Welt und mir die Tür zu einem weiteren Abenteuer geöffnet hat. Ja, das Hochgefühl von vor zwei Wochen ist leichter geworden, aber das, was ich erlebt habe, das wovon mein Herz voll ist, bleibt für immer.

 

Nach dem Camp fuhren Lisa und ich über Savannah und Beaufort nach Charleston um mit ihren Mann und Schwiegereltern Erholungsurlaub zu machen. Leute ich kann gar nciht in Worte fassen, wie schön es war! So schön! Das Meer, die Gemeinschaft, die Ausflüge, die Gespräche. Lisa und ich wollten uns ständig umarmen, um uns zu vergewissern, das wir nicht träumen! 🙂 Aber es war zu heiß! 50 ° C exkl. Luftfeuchtigkeit. South Carolina ist noch heißer als Alabama.

Während ich so am Meer entlang spazierte, dachte ich mir „hier könnte ich bleiben.“ Ich wurde leichter, entspannter, aber auch nervös, weil ich nicht wusste, wie es sein wird, wenn ich wieder nach hause komme. Bevor ich mich auf die Reise begab, fühlte ich mich eingeengt, bekam keine Luft, ich war ruhelos. Wie geht mein Weg weiter? Bleibe ich in der Buchhandlung? Wie lange? Oder hat Gott etwas anderes mit mir vor?

Am Meer, an einem anderen Ort als zu hause, kann man wunderbar loslassen! 🙂 Der Herr wird’s schon führen! Und dies tut er! Der Weg ist nicht mehr ungewiss! Der Herr hat mein Herz erfüllt und der Plan liegt vor mir ausgebreitet. Ich muss nur den ersten Schritt setzen…..

 

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…Jesus!

Familienausflug

Ich liebe Familienausflüge!

Früher nannten wir Kinder solche Ausflüge immer „Kinderfolter“, weil es ja so anstrengend war „ssssoooooo“ viel zu gehen … haha 🙂

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar für diese Ausflüge. Bewegung, Kultur, Zeit gemeinsam, Lernen … und ich schätze diese heute noch mehr, weil wir, durch die Studien- und Arbeitsumstände, nicht mehr so viele unternehmen können. Ich genieße es richtig mit meinen Eltern, meinen Schwestern (und Anhängen ;)) etwas zu unternehmen, zu Lachen, Spielen, Wandern usw.

Vorigen Mittwoch waren Margaretha, Jacqueline und Neffe und ich im Tierpark Schönbrunn. Für den Buben das erste Mal und Jacqueline wollte schon so lange hingehen und Margaretha war auch schon ewig nimmer. Es war einfach herrlich! Das Wetter perfekt, nicht zu heiß, kein Regen, es war auch nicht viel los, also für Sommerferientagumstände nicht viel los.

Die Fütterung der Mähnenrobben haben wir gesehen, die Elefanten, Pinguine (ich liebe Pinguine), schlafende Tiger, Affen, Fische usw. Ich liebe den Tierpark in Schönbrunn und finde es so toll, wie er sich mit den Jahren vergrößert, immer mehr entwickelt. Schönbrunn ist ja der älteste Tierpark der Welt und mit der Zeit müssen die Gehege, erneuert oder sogar vergrößert werden.

Die Eisbären haben vor 3 Jahren ein neues Zuhause bekommen und die Giraffen werden auch bald in ihr neues und größeres Heim einziehen.

Der Bub klatschte und wuselte herum, brachte die anderen Besucher zum Lachen, flirtete was nur so ging, bekam ein Eis, und war hin und weg.

Wir Schwestern genossen die Zeit miteinander und Jacqueline tat es richtig gut auch ab und zu einfach nur dazusitzen und zu wissen, dass der Sohnemann versorgt ist (mit uns unterwegs), weil wir Tanten sind super im „Neffe-hinterherlaufen“ 🙂

Nach unserem Tierparkbesuch schauten wir noch beim Herrn diplomierten Krankenpfleger vorbei und dann ging es ab nach hause unter die Dusche und mit nem Radler aufs Sofa (Radler für Anna ;))

 

Sommer = Zeit für Ausflüge!

 

 

Und am Wochenende geht es ab nach Schweden….woop woop … das wird soooo wunderbar !!!!!!

 

Ich wünsche euch einen wundervollen Juli!

Weil’s schön ist!

Wisst ihr was ich am Sommer so liebe? !

Die Leichtigkeit, Spontanität, das Lachen, die leichten Windhäuche (komisches Wort), ….

Seit Februar beschäftige ich mich ja intensiver mit dem Thema Schminken. Da ich gerne ausprobiere, mich verbessern möchte und weil Schminken und Sichherrichten einfach supitoll ist, traf ich mich mit meiner Freundin Tini und schminkte sie. (Ich war richtig zufrieden ;)) danach machten wir ein Fotoshooting bei ihr im Garten.

Hach, wie herrlich das war. Ich liebe meine Kamera und die Fotos wurden richtig gut und wir hatten so viel Spaß dabei…Tini als mein Model und ich als ihre Fotografin. „Dreh den Kopf ein wenig nach rechts.“ „Bitte hinunterschauen.“ „Lachen.“ „Bitte nach links schauen.“ usw. und sofort. Wie bei nem richtigen Profishooting, mit der Ausnahme, dass ich meine „Befehle“ sanft waren und Tini genau wusste, was sie tut. DAnke Tini, du bist echt großartig! Und so schön!

Es war wirklich toll…möchte gar nicht sagen wie viele Fotos wir geschossen haben…aber es waren viiiiieeeelleeeeeee 🙂

Und da es einfach sooo viele wunderschöne Fotos geworden sind…hier ein kleiner Ausschnitt…die Gelungensten…denn schön sind alle geworden!

 

 

Danke liebe Tini für dein wundervolles Gesicht, die Geduld, das Vertrauen, dein Lachen! Danke…und ich freue mich auf viele weitere Fotosession’s !!!! 🙂 🙂 🙂

 

#zweimädels#einsommertag#einkoffervollschönerdinge#einesupertollekamera…<3

Bleib doch bitte noch einen Augenblick, Sommer

Heute war ich mit meiner Schwester in Laxenburg Bootfahren. Es war warm, die Sonne schien, der Teich war spiegelglatt, Entenfamilien zogen ihre Kreise und sieben Schwäne, (das ist das erste Mal, dass so viele auf einem Fleck waren) begleiteten uns ein kleines Stück.

Und dann diese Stille! Nur das Wasser plätschert durch die Tretpedale.

Herrlich.

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Bootfahren gehört für mich zum Sommer wie Eisessen, Schwimmen, Radler am Balkon trinken.

 

Doch die Blätter fangen an sich golden zu färben, die Luft riecht schon ein wenig nach Herbst und es wird kühler am Abend und in der Früh ist es schön frisch.

Wenn es dann draußen kühler wird, muss ich mein Leselager auf mein Sofa verlegen, aber jetzt genieße ich noch die Stille, die Spätsommerluft und die Ruhe draußen auf meinem Balkon…ach, Sommer, bleib doch noch einen kleinen Augenblick.

 

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     „Paris ist immer eine gute Idee“ Nicolas Bareau                                                                                    Ich liebe diesen Autor! Seine Romane sind so herzlich, so real und verwunschen zugleich.Romane zum Träumen und auch Loslassen!

 

 

Lavendel für die Seele

Ach, ich liebe Lavendel!

Die Farben, den Duft, das Gefühl von Sommer und Leichtigkeit.

Wann immer ich an einem Lavendelstrauch/busch vorbeikomme, fahre ich sanft mit meinen Finger durch … dieser Duft ❤

Ich finde auch, dass Lavendel an romantische Sommer in Frankreich – der Provence – erinnert. Schaut euch den Film „Birnenkuchen und der Duft von Lavendel“ an….herrlich.

 

Lavendelsäckchen hängen in meinem Kleiderkasten…versprühen dadurch einen herrlichen Duft auf der Kleidung und helfen gegen Motten.

Selbstgenähte Lavendelsäckchen sind übrigends auch eine nette Geschenkidee 😉 (Weihnachten kommt ja eh bald 😉 )

Meine Oma hat einen rießigen Lavendelbusch im Garten, den sie nun zusammengeschnitten hat, ich bekam einen großen Strauß davon und nun stehen vereinzelt kleine Vasen in der Wohnung verteilt, gefüllt mit Lavendel.

 

Also, pflückt Lavendel und schnuppert den Duft von Sommer!!

 

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Marillen … ma ma mag ich

Einen Sommer ohne Marillen gibt es nicht !

Da wir unseren Marillenbaum schon eingekocht und zu Kuchen verbacken haben, holten wir uns die Marillen von Freunden. Diese sind sehr dankbar, denn zwei Bäume die prächtig tragen … da kommt man mit Marmeladeeinkochen nicht mehr hinterher 😉

  • Marillenmarmelade
  • Marillenknödel
  • Marillenfleck
  • Brot mit Marillenmarmelade
  • Palatschinken mit Marillenmarmelade
  • ….

Läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen?

Na dann los …

Marillen pflücken (wenn ihr keinen eigenen Baum habt, dann fragt die Oma, die Nachbarn…)

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Fruchtig, frisch, gesund

Bei diesen Sommertemperaturen vergessen wir oft zu trinken, oder zu essen.

Die beste Lösung, um unseren Flüssigkeitsbedarf aufrecht zu erhalten und auch uns vor diesen kleinen Hunger-Attacken zu bewahren, sind Smoothies.

  • Früchte, Beeren, Gemüse, Säfte … geben gemischt und gemixt super Frischekicker und sind noch dazu herrlich gesund 🙂
  • Am besten schmecken sie selbstgemacht … und dazu braucht man keinen speziellen Smoothiemaker, sondern einfach nur einen Pürierstab.
  • Mit Eiswürfeln schmecken die Smoothies an heißen Tagen noch besser!
Himbeersmoothie
Himbeersmoothie mit Orangensaft, Honig und Kurkuma