Ein Leben und eine Liebe für die Musik

 

Madame Piaf und das Lied der Liebe.

Sie ist die Stimme Frankreichs.

Aber wer steckt hinter der glamourösen und erfolgreichen Edith Piaf?

 

Taucht ein in das Paris der Nachkriegszeit und lasst euch von der französischen Musik und von schillernden Partys verzaubern.

Aber viel mehr: lernt den „Spatz von Paris“ von seiner zerbrechlichen, nach Geborgenheit und Liebe suchenden Seite kennen.

 

Michelle Marly schrieb eine wunderschöne und einfühlsame Hommage an die französische Musik und an eine Frau, die es geschafft hat, vom Straßenmädchen zur Grande Dame der französischen Musik zu werden und mit ihren Liedern tausende von Menschen zu berühren.

 

Daten zum Buch:

Titel: Madame Piaf und das Lied der Liebe

Autorin: Michelle Marly

Verlag: atb (Aufbau-Verlag)

 

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Liebe

Ich bin umgeben von Ehepaaren, die ich enorm schätze und bewundere. Dazu zählen, einer meiner engsten Freundinnen und ihr Mann, meine großen Schwestern und ihre Ehemänner. Aber das wohl größte Vorbild sind meine Eltern. Seit nun schon 31 Jahren verheiratet und noch ein bissi länger zusammen, sind sie ein Zeugnis für Gottes Führung, Geborgenheit und Gnade. Ich kann viel von ihnen lernen, bin unendlich dankbar, ihre Tochter sein zu dürfen! Ob ein Lächeln, ein warmer Blick, eine sanfte Berührung und Worte, in ihnen stecken so viel Liebe, Freude, Treue, Vertrauen und Dankbarkeit für den anderen.

Vor ein paar Wochen bat mich Pappa Fotos von ihnen zu machen. Bei einem Herbstspaziergang im Laxenburger Schlosspark fotografierte ich diese Turteltäubchen und man kann gar nicht in Fotos festhalten, wie viel Liebe bei ihnen zu finden ist!

 

Dies ist nur eine kleine Auswahl, aber mit großer Wirkung! 🙂 ❤

Von der Liebe zur Musik

Das Wien um 1900 ist Schauplatz von Kunst und Musik, Diners in prunkvollen Kleidern und Räumen, mit exqusitem Essen und Champagner, Gesprächen über Malerei und die Oper. Die Herren rauchen ihre Zigarren zu gehaltvollem Whiskey, während die Damen Klatsch und Tratsch austauschen.

Mitten in diesen Prunk und diese Gesellschaft wird Alma Schindler geboren. Ihre Eltern, Emil Jakob Schindler und Anna, später Moll, bereiten ihren wohlerzogenen Töchtern Alma und Gretl den Weg in diese Gesellschaft und sind stets darauf bedacht ein ehrenvolles  Bild abzugeben.

Alma liebt die Musik. Stundelang kann sie am Klavier sitzen und spielen. Bald fängt sie damit an ihre Gefühle und Gedanken in Musikstücke zu verpacken und zu komponieren.

Durch ihre Schönheit und Intelligenz zieht sie viele Blicke auf sich. Frauen sehen sie mit Bewunderung und Neid an, und Männer würden sie gerne als die Frau an ihrer Seite sehen. So gilt sie schon bald als bedeutendste und schönste Frau Wiens.

Doch nur ein Mann schafft es ihre volle Aufmerksamkeit und Liebe zu gewinnen. Der damalige Hofoperndirektor und Komponist Gustav Mahler hat sich von der ersten Sekunde an in sie verliebt. Schon bald ist den beiden klar, dass sie heiraten werden.

Alma führt von da an ein prachtvolles Leben. Ihr Mann ist eine Berühmtheit, sie ebenso. Die Sommer verbringen sie am Wörthersee, im Winter wohnen sie in der Innenstadt. Beide teilen die unbändige Liebe zur Musik.

Doch ist dies Fassade.  Alma komponiert nicht mehr, sie spielt auch nicht mehr zuhause am Klavier. Denn mit der Heirat zu Mahler, gab sie ihre Musik auf. Nun zählt seine Musik. Die Liebe zu ihrem Mann ist so innig und groß, dass sie diese Entscheidung getroffen hat.

 

Nachdem ich diesen Roman gelesen habe, war ich tief entzückt über das Wien um 1900. Theater und Konzerte, Gespräche um Kunst und Musik, Mode. Caroline Bernard beschreibt ein Wien, in dem sich die großen Künstler und ehrenvolle Männer und Frauen der Gesellschaft (Gustav Klimt, Carl Moll, Max Burckhard, Berta Zuckerkandl, Anna Sacher) beinahe täglich begegnen und die Kunst, Musik und Mode die Gespräche beherrschen.

Ich bekam wieder Lust öfters ins Museum zu gehen oder auch wieder selbst mit dem Malen anzufangen.

Bernard erzählt aber auch die traurige Geschichte von einer Frau, die ihre Liebe zur Musik aufgab, um sich der ihres Mannes vollhinzugeben.

Würde ich dies tun? Ich denke nicht. Denn wenn mein Mann von mir verlangen würde, das aufzugeben, was ich liebe, was mir Freude bereitet und ausgleicht, dann ist das denke ich keine ehrliche Liebe. Denn „lieben“ heißt, die Glücksmomente und Freuden des anderen zu respektieren und eventuell auch zu teilen.

Nach Gutav Mahlers Tod, führte Alma das Vermächtnis ihres Mannes weiter. Auch nach zwei weiteren Ehen, gab sie nie den Namen ihres Mannes auf, sie nannte sich weiterhin Alma Mahler. Ihre weiteren Ehemänner und Partner liebte sie, doch nie so innig wie ihren Gustav.

 

Daten zum Buch:

Titel: Die Muse von Wien

Autorin: Carloine Bernard

Verlag: atb

 

Tagebuch des Verführers

…von Sören Kiergegaard war ein, für mich zumindest, schwieriger Roman.

Bishin zur Mitte dieses Werkes, dachte ich es zu verstehen, aber dies änderte sich und gegen Ende war ich sogar enttäuscht und etwas böse auf die männliche Hauptfigur.

 

Als Johannes, ein Mann aus einfachen Verhältnissen, verliebt sich ein Mädchen namens Cordelia. Er fängt an ihr den Hof zu machen, aber nicht offensichtlich, sondern auf eine heimliche aber doch provokante Art. Sie solle ihn zuerst hassen, denn dann wird sie ihn lieben – meint er.

Hin und wieder scheinen Wörter, Gedanken und Meinungen auf, die durchaus wahr sind und die Verwirrung, Sehnsucht und auch Jagd der Liebe oder Liebenden zeigt.

Ich kann mich immer noch nicht mit dieser Geschichte anfreunden, da ich es unverschämt finde, wie ein Mann seine Jagd auf die „Liebe“ macht und somit das unschuldige und sanftmütige Mädchen in der Hand hat und ihr dann doch nciht das gibt, was er ihr versprochen hat.

 

Trotzdem möchte ich euch zwei Auszüge mitgeben, die mir sehr gut gefallen haben.

Ein Kuss ist eine symbolische Handlung, die nichts zu bedeuten hat, wenn das Gefühl, das dadurch bezeichnet werden soll, nicht vorhanden ist, und dieses Gefühl kann nur unter bestimmten Verhältnissen vorhanden sein.“

„Weil ich in Dich verliebt bin; denn Dich liebe ich, Dich allein und alles, was Dir in Wahrheit gehört, und also liebe ich mich selbst, weil dieses mein Ich ja Dir gehört, so dass, wenn ich Dich zu lieben aufhörte, ich aufhören würde, mich selbst zu lieben.“

 

Verfüherer (5)

 

 

Love, love, love…

…oder so.

Wie wir ja alle irgendwie mitbekommen ist ja heute Valentinstag – der Tag der Liebenden.

Ich habe noch nie viel von diesem Tag gehalten. Meiner Meinung nach sollte man doch unterm Jahr immer wieder seinem Liebsten/seinen Liebstem Liebe gestehen usw.

Andererseits finde ich es eine süße Idee, diesen Tag besonders zu erleben. Mit Freunden oder Familie.

Ich treffe mich heute Nachmittag mit meinen Schwestern, Neffe und Freundin um zur Eröffnung des Kaffeehauses einer Freundin zu gehen. Das wird ein schönes Erlebnis. Denn wir sind gemeinsam in die Schule gegangen und ich kenne ihren Ehrgeiz und ihr Talent und bin schon ganz aufgeregt und gespannt.)

Am Abend werde ich, wie üblich am Dienstag, zu meiner Farmor gehen und „Rosenheim Cops“ ansehen. Wir werden eine Kleinigkeit essen und ein (oder mehr) Glasl Rotwein trinken.

 

Natürlich mache ich mir Gedanken über Beziehung und Liebe usw.  Eh klar, diese GEdanken werden uns ja von Werbung und Filmem direkt aufgedrängt.

Aber heute wurde mir so richtig bewusst, dass ich (auch wenn da kein Mann an meiner Seite ist) GELIEBT bin. Von meiner Familie, meinen Freunden und ganz besonders von GOTT. Er liebt mich, jeden Tag, bis in die Ewigkeit. Und dafür bin ich so sehr dankbar. Dieser Frieden und diese Gewisse stärken mich und machen mir Mut.

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Lass dich einladen, diesen herrlichen sonnigen Tag speziel zu feiern. Triff dich mit deiner Freundin, deiner Schwester, deinem Bruder (…) macht einen Spaziergang, geht ins Kaffeehaus, oder essen, macht einen Spieleabend, schreibt euch auf, wofür ihr dankaber in dieser Beziehung seid. GENIESST DIESEN TAG!

 

Also, happy Valentine’s day ❤ ❤ ❤

 

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Vater, Mutter, Kind – heute

„Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde…“ Genesis 1,28

Familie, Ehe … in der heutigen Zeit/Gesellschaft werden sie immer unwichtiger und falsch definiert…auch in/von der Politik. Dabei sind sie so enorm wichtig und wertvoll.

  • Liebe
  • Geborgenheit
  • Schutz
  • Zuflucht
  • ZUHAUSE

Die „Europäische Bürgerinitiative zum Schutz von Ehe und Familie“ sammelt Unterschriften für eben diese Initiative. Setzen wir ein Zeichen!

https://mumdadandkids.wordpress.com/comment-page-1/#comment-61

Family is, where love begins!