Volles Herz

Wie fängt man an? Welche Worte sind die richtigen?

…um von meinem diesjährigen Sommerurlaub zu erzählen, der ganz anders war als sonst; der so erfüllend und berreichernd war; mich Neues gelehrt und mich mit vollem Herzen und tränenden Augen nach hause geschickt hat?

 

Meinen diesjährigen Sommerurlaub verbrachte ich in den USA bei/mit meiner Schwester und ihrem Ehemann. Schon Wochen/Monate davor konnte ich mich vor Aufregung nicht halten. Denn vor mir stand kein gewöhnlicher Urlaub. Ich hatte mich dazu entschlossen, bei einem Family Retreat von Joni & Friends, als STM (Short Term Missionary) teilzunehmen – zu dienen. Es sollte mein erster Einsatz in diesem Bereich sein. Ich war so voller Vorfreude, meine Zeit, meine Ressourcen, meine Liebe, meine Energie, meinen Glauben von Gott verwenden zu lassen.

Eine kurze Beschreibung für alle, die Joni&Friends nicht kennen. J&F ist eine christliche Organisiation in den USA, die von Joni Eareckson Tada 1979 gegründet wurde. Joni ist Tetraplegikerin, nachdem sie bei einem Badeunfall, in jungen Jahren, schwerverletzt wurde. Doch dies hinderte sie nicht, hoffnungsvoll Gott zu vertrauen und sich von ihm leiten zu lassen. Family Retreat gibt Familien mit Kindern mit Behinderung, eine Woche Urlaub zu machen. Raus aus dem oft schwerfälligen Alltag zu kommen und im Glauben auftanken zu können.

Ich war im Musikteam eingeteilt und durfte unglaublich schönen und gesegneten Lobpreis machen. In der Früh mit allen Teilnehmern und danach mit den Kindern, die in Altersgruppen eingeteilt waren. Oh welche Berreicherung und welcher Segen das für mich selbst war! Ja, ich war mega nervös! Die ganze Woche englisch sprechen, Kulturschock, schwüles und heißes Wetter (wir waren in Alabama!!!), kalte Luft durch die Klimaanlage in den Räumen, Glaubensherausforderungen, vier Stunden am Tag singen und dies 4 Tage lang! Aber Christus hat mich durch diese Woche getragen. Jeden Morgen sagte ich ihm: „Herr, ich mach den Mund auf und du musst singen! Ich kann das nicht ohne dich!“

Ich durfte diese Woche so viel geben! Hände, Füße, Ohren, Augen, Mund für die Camper, Familien sein. Aber ich bekam so viel mehr zurück! Mein Herz ist so voll! Ich bin so dankbar und auch stolz, dass ich mich für diese Reise entschieden habe! Danke Lisa, dass du letztes Jahr voller Liebe und Begeisterung von dieser Woche erzählt und mir dies ans Herz gelegt hast!

Ich durfte so viel lernen! Und damit meine ich nicht nur mein Englisch aufbessern! 😉 Jeden Tag neu JEsus um seine Führung bitten, respektvoll und wertschätzend mit Menschen mit Behinderung umgehen; die Person und nicht die Behinderung sehen; das Evangelium durch Singen und Dienen ihnen ans Herz legen; für sie da zu sein; sie als Kinder Gottes sehen; als wertvoll und Berreicherung!

Als ich mit den Kleinsten sang und tanzte und Gott lobte, strahlte mein Herz und es floss so viel Liebe; da sah ich, was ich will. Genau das! Mein Leben voll und ganz dem Dienst hingeben. Mit Kindern singen und tanzen; ihnen zu dienen. Jesus hat mich in dieser Woche so verändert und mir etwas ganz wichtiges ins Herz gepflanzt;

Gleich am zweiten Tag sagte eine Mitbewohnerin zu mir, dass ich nächstes Jahr unbedingt wieder kommen soll. Ich dachte nur „jetzt mach ich mal diese Woche; schön langsam“ Am vierten Tag wollte ich schon nicht mehr nach hause und hatte bei dem Gedanken Tränen in den Augen.

Der Leitvers der Woche war Joh. 14.6 „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn nur durch mich!“ Das Musikteam entschied sich für ein Wochenlied „One Way“ von Hillsong United. Eine Textzeile lautet „One way, Jesus, you are the only way that I could live for.“ Jeden Tag mehr, festigten sich diese Worte in meinem Herzen und am letzten Tag, beim letzten gemeinsamen Lobpreis, sang der ganze Saal so laut und voller Liebe für den Herrn, dass ich zitterte. Es fühlte sich so heilig und herrlich an und ich festigte mein JA zu Jesus, zum Leben für ihn.

Und ja, dann verabschiedete ich mich mit Tränen in den Augen und dem Versprechen (auch zu mir) wieder zu kommen.

Es war so unglaublich zu sehen, wie Jesus diese Woche gewirkt hat. Wie sehr die Eltern ihre Kinder lieben. Was möglich ist, wenn man jeden Tag neu JA zu Jesus sagt.

Und ich möchte davon nicht mehr weg!

Als meine Chefin mich vor meinem Urlaub verabschiedet hat, sagte sie folgendes zu mir: „Hab eine gute Zeit! Und verlier dein Herz nicht in Amerika!“ Sie meinte natürlich an einen Mann.

Ich habe mein Herz verloren! An einen wunderbaren Ort, an ganz besondere Menschen, an einen großartigen Dienst. Und die Sehnsucht dorthin zurückzugehen tut so weh und die Tränen kullern. Und dafür bin ich Jesus so unendlich dankbar, weil er all dies möglich machte, in mir etwas bewegt und mir die Augen noch weiter für seine Welt und mir die Tür zu einem weiteren Abenteuer geöffnet hat. Ja, das Hochgefühl von vor zwei Wochen ist leichter geworden, aber das, was ich erlebt habe, das wovon mein Herz voll ist, bleibt für immer.

 

Nach dem Camp fuhren Lisa und ich über Savannah und Beaufort nach Charleston um mit ihren Mann und Schwiegereltern Erholungsurlaub zu machen. Leute ich kann gar nciht in Worte fassen, wie schön es war! So schön! Das Meer, die Gemeinschaft, die Ausflüge, die Gespräche. Lisa und ich wollten uns ständig umarmen, um uns zu vergewissern, das wir nicht träumen! 🙂 Aber es war zu heiß! 50 ° C exkl. Luftfeuchtigkeit. South Carolina ist noch heißer als Alabama.

Während ich so am Meer entlang spazierte, dachte ich mir „hier könnte ich bleiben.“ Ich wurde leichter, entspannter, aber auch nervös, weil ich nicht wusste, wie es sein wird, wenn ich wieder nach hause komme. Bevor ich mich auf die Reise begab, fühlte ich mich eingeengt, bekam keine Luft, ich war ruhelos. Wie geht mein Weg weiter? Bleibe ich in der Buchhandlung? Wie lange? Oder hat Gott etwas anderes mit mir vor?

Am Meer, an einem anderen Ort als zu hause, kann man wunderbar loslassen! 🙂 Der Herr wird’s schon führen! Und dies tut er! Der Weg ist nicht mehr ungewiss! Der Herr hat mein Herz erfüllt und der Plan liegt vor mir ausgebreitet. Ich muss nur den ersten Schritt setzen…..

 

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…Jesus!

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Hallo zweites Leben!

Jeder Mensch hat einen Plan für sein Leben. Plan A, Plan B gibt es nicht. Das war zumindest bei mir, und nun gehe ich mittlerweile Plan C.

Heute stelle ich euch ein Buch vor, welches vom Plan B handelt und der Hoffnung und Zuversicht, dass dieser Plan B auch ok ist.

Ich kann mich noch wage an die „Wetten, dass … ?“ – Folge vom 4. Dezember 2010 erinnern. Auch ich war Zeuge der wohl spektakulärsten  Wette überhaupt. Samuel Koch, ein sportbegeisterter junger Mann, sprang mit seinen Powerisern über fünf fahrende Autos. Nicht ganz, denn kurz vorm zweiten Auto bremste er, weil sein Tempo nicht ausreichte.  Das dritte Auto war ihm keine Hürde. Und beim vierten Auto passierte es dann. Ich bekam den Sturz nicht wirklich mit, sondern nur, dass er wie ein Sack Mehl hinterm Auto auf den Boden fiel.

Und mit diesem Sturz begann sein zweites Leben; Plan B.

Samuel Koch erzählt in seinem Buch von seinem sportlichen und abenteuerlichen Leben vor dem Sturz und von seinem Leben voll Angst, Zweifel, Arztbesuchen, Krankenhausaufenthalten, Therapie, Hoffnung und Zuversicht, Freude, Familie usw.

Unverblümt und ehrlich ist dieses Lebenszeugnis eines jungen Mannes der von seinem Plan A – Weg gerissen wurde, aber nicht daran gehindert wurde, „aufzustehen“, zu hoffen und vor allem an Gott und das Leben zu glauben.

Samuel Koch sitzt seit 2011 im Rollstuhl, was ihn aber nicht gehindert hat, sein Schaupielstudium fertig zu machen und nun als Theaterdarsteller das Publikum begeistert. Gemeinsam mit Samuel Harfst tourt er mit deren Programm „Erzähl-Konzert“ durch Deutschland und teilt seine Liebe für die Schauspielkunst mit seiner Frau.

Ich wurde von diesem Buch tief berührt und nachdenklich. Nicht immer an Plan A festzuhalten, sondern auch für weiter Optionen offen zu sein. Und vor allem, nie die Hoffnung und Zuversicht und das Vertrauen in Jesus aufzugeben!

 

Daten zum Buch:

Titel: ZweiLeben

Autor: Samuel Koch, Christoph Fasel

Verlag: adeo

Advent, eine besinnliche Zeit?

Am Sonntag zündete ich die zweite Kerze vom Adventkranz an, machte es mir auf dem Sofa bequem und las in meinem Adventbuch. Nach dem schönen Text und Gedankenanstoß, ging ich in mich und dachte über das Gelesene nach.

Advent ist die Vorbereitungszeit auf das Geburtstagsfest Jesu, dem Friedensbringer. Außerdem ist Weihnachten eine Zeit, in der ich bewusst und auch intensiv Zeit mit meiner Familie verbringe.

Meine Wohnung ist geschmückt, Kerzenschein breitet Wärme in den Zimmern aus, es duftet nach Tee und Gemütlichkeit ist spürbar. Und doch empfinde ich heuer nicht so viel Freude. Die zweite Adventwoche ist beinahe vorüber und ich bin vollkommen ausgelaugt, müde, erschöpft. Körperlich und psychisch. Nach den anstrengenden und wirklich mühsamen Arbeitstagen, möchte ich eigentlich nur noch nachhause und ins Bett, um am nächsten Tag genauso müde aufzuwachen und vom vorweihnachtlichen Stress beansprucht zu werden.

Gerade da versuche ich, mir zehn Minuten am Abend zu schenken. Die Kerzen anzuzünden, einen Tee zu kochen, mich aufs Sofa zu kuscheln und in meinem Adventbuch zu lesen und zu beten. Diese zehn Minuten schenke ich mir und vor allem Jesus. Denn um ihn geht es in dieser Zeit. Wegen ihm bereite ich mich auf dieses Fest vor.

Nach diesen zehn Minuten gehe ich ins Bett. Ich sehe mir keinen abendlichen Krimi an oder lese in meinem Buch. Nein, denn das, was ich in diesen zehn Minuten erlebe, will ich nicht durch andere Dinge auf die Seite schieben. Ich möchte nicht, dass dieser ganz persönliche Adventmoment als Programmpunkt meines Alltags wird, Nein! Diese zehn Minuten sind mir so wichtig und wertvoll, denn in dieser Zeit ist Jesus mir ganz nah, und ich vergesse was um mich herum ist. All die depperten Kunden, all der Stress und Frust und Ärger, all die Müdigkeit und Erschöpfung, die Rücken- und Fußschmerzen.

Dieser Adventmoment ist meine ganz persönliche Möglichkeit aufzuatmen, zur Ruhe zu kommen, aufzutanken und intime Zeit mit Jesus zu verbringen.

Ich wünsche euch, dass ihr neben diesem allgemeinen vorweihnachtlichen Stress und den Erwartungen für das Fest, eine Zeit findet, während der ihr euch etwas Gutes tut. Sei es einen Tee trinken, ein gutes Buch lesen, ein Spaziergang …, fern von jeglicher Ablenkung. 10 Minuten, eine halbe Stunde oder eine volle Stunde…ganz egal. Ihr werdet sehen wie gut es tut, vollkommen abzuschalten, ruhig zu werden und einfach nur still zu sein. So kann ein besinnlicher Advent gelingen!

Gesegneten Advent euch allen!

 

 

Überraschung – damit habe ich nicht gerechnet

Wie ist das, an Gott zu glauben?

Wie ist das, sein Leben Jesus in die Hände zu geben und sich von ihm leiten zu lassen?

Und das, von einer Sekunde auf die andere!

 

Die Autorin von „Die Frau, die nicht an Gott glaubte und Jesus traf“ geht diesen Fragen auf den Grund. Sie glaubte nicht an einen Gott. Doch als ihr Jesus in einer kleinen Kapelle in Spanien begegnet, werden ihre Sichtweisen, ihre Emotionen, ihre Welt durcheinander gebracht. Vorerst. Doch mit der Zeit, geht sie diesen Gefühlen und vor allem dem Glauben an Jesus auf den Grund. Sie kauft sich Literatur und liest, sie geht in die Kirche, sie betet, sie interviewt gläubige Menschen, auch die dänische Königin, sie befragt Pfarrer, Theologen. Sie bekommt auch Antworten auf ihre Frage. Aber letztendlich, ist es eine Entscheidung des Herzens, ob man sein Leben mit Jesus geht und ihm seine Herzenstür für ihn öffnet.

 

Mich hat die Geschichte der Autorin sehr berührt und manch Ansatz auch meinen Glauben gestärkt.

 

Daten zum Buch:

Titel: Die Frau, die nicht an Gott glaubte und Jesus fand.

Autorin: Charlotte Rørth

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Wenn die Seele aufatmet

Wie fängt man einen Blogbeitrag an, der so persönlich und reich an Gefühlen ist?

Am Sonntag vor einer Woche fuhr ich von einem bewegenden und wunderbaren Wochenende auf Schloss Klaus nach hause. Die Freizeit hieß TNT (Twenties and Thirtees) und war, wie der Name schon sagt, für junge Erwachsene. Schloss Klaus (https://schlossklaus.at/) gehört zu der christlichen Organisation „Fackelträger“ und veranstaltet unzählige Freizeiten. Ob Kinder, Jugend, Familie, Bibelschule usw. alle haben denselben Fokus. Nämlich unser christliche Glaube und die Beziehung zu Jesus, unserem Herrn und Heiland.

Schon die Monate davor, war ich ganz aufgregt und freute mich wieder am Schloss zu sein, aufzutanken, Freunde zu treffen, die wunderbare und friedvolle Atmosphäre zu spüren und vor allem im Glauben gestärkt zu werden. Denn das war dringend notwendig. ICh war ausgelaugt, war verzweifelt, war sogar böse auf Gott.

Das Thema der diesjährgen TNT-Freizeit war „Glaube vs. Erfahrung“, wie passend für meine derzeitige Situation! Ohne jegliche Erwartung, außer der, dass ich Freunde treffen würde und eine bewegende Zeit auf mich wartete, fuhr ich am Donnerstag nach Oberösterreich. Ich war kaum im Haus, da spürte ich schon die Gegenwart Jesu und der Rezeptionistin sagte ich aus vollem Herzen: „Schön wieder hier zu sein!“.

Mit Blick auf die Berge und den Stausee konnte schon mal entspannen. Begonnen wurde die Freizeit mit dem Abendessen, wo schon fleißig ausgetauscht wurde.

Ein Kennenlernspiel am Anfang des Abendmeetings und das Eis war gebrochen. Als Referendar war Martin, Leiter des Tauernhofs in Schladming – ebenfalls Fackelträger, geladen. Schon mit seinem ersten Satz hat er meine Aufmerksamkeit voll und ganz gewonnen. Dieser Mann ist ein Mann Gottes! Voller Weisheit und Glauben, Respekt und Ehrfurcht. Behutsamkeit und Liebe. Seine Worte trafen mitten ins Herz. Und mischt man Steirerdialekt mit Humor und Glauben, dann gibt es nichts besseres 😉

Thema der Freizeit war, wie oben schon geschrieben, „Glaube vs. Erfahrung“ Ich werde euch da jetzt nicht sämtliche Inhalte der Vorträge wiedergeben, sondern das, was mich bewegte.

Zweifel ist etwas zu tiefst menschliches. Ich darf zweifeln, muss mich nicht dafür schämen. Aber genauso darf ich sie vorm Kreuz ablegen, in Jesu Hände. Ich darf sie abgeben. Ja, die Erfahrungen in meinem Leben sind oft das Gegenteil von dem, was ich mir erhoffe oder wünsche. Aber ich darf alles Jesus geben und ihm voll und ganz vertrauen, dass er mich davon befreit, mich heilt, mich unendlich liebt. Er ist immer treu! Meine schwache Treue hindert mich oft daran, an seiner  festzuhalten. Im Job läuft alles gut, ich habe nette Kolleginnen, einen kurzen und shcönen Arbeitsweg, gehe in eine gute Gemeinde,… und doch ist da ein Unruhe in mir. Fühle mich nicht zuhause, nicht richtig am Platz. Ich darf Jesus bitten, diese Unruhe von mir zu nehmen, mich zuhause und am richtigen Platz fühlen. Wenn er etwas anderes mit mir vorhat, einen anderen Platz für ich hat, dann wird er mir das auch deutlich zeigen/sagen. Darauf darf ich vertrauen und mit Zuversicht meinen derzeitigen Platz akzeptieren.

Ralph sprach über die Berufung. Jeder Christ erhofft sich eine Berufung (zb. in die Mission zu gehen) Wir halten so streng daran fest, dass da noch was kommen musst. Daweil hat uns JEsus schon längst berufen! Unsere Berufung ist die Beziehung zu Jesus! Und daraus entwickelt sich dann alles andere.

Dies hat mich auch sehr bewegt, weil ich auch der MEinung war/bin, dass da mehr kommen muss, eine Berufung irgendwo auf mich wartet. Aber ich bin bereits berufen! Mehr brauch ich nicht! Als die Gewissheit, dass mich Jesus zu seiner Nachfolge berufen hat.

ICh habe dieses Wochenende viel gehört und erlebt. Intime Momente mit Jesus gehabt, Freundschaften geschlossen, Gemeinschaft mit Menschen gehabt, die alle dasselbe verfolgen, nämlich den Glauben und die Beziehung zu Jesus. Noch immer denke ich sehr viel über diese Zeit nach, über das Erlebte und Gehörte. Ich spüre richtig, dass ich verändert worden bin, Antworten auf Fragen bekommen und Erkenntnis bekommen habe. Es hat sich ebenfalls wieder bestätigt, wie wertvoll und wichtig Gemeinschaft mit Christen ist, die Zeit am Schloss Klaus.

Schloss Klaus bietet Wachstum und Lehre im/für den Glauben, Gemeinschaft und Lebensfreude. Es gab einen Tanzabend, Kanufahrt, Wanderung, Spieleabend … Ich möchte dies niemals missen!

Ich weiß nicht, was in der nächsten Zeit auf mich zukommen wird, aber eines weiß ich, dass ich an Jesus treu sein möchte und an seiner Treue festhalten werde.

A thousand times I’ve failed
Still Your mercy remains
And should I stumble again
I’m caught in Your grace
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
Your will above all else
My purpose remains
The art of losing myself
In bringing You praise
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
In my heart and my soul
Lord I give You control
Consume me from the inside out,
Lord, let justice and praise
Become my embrace
To love you from the inside out
Your will above all else
My purpose remains
The art of losing myself
In bringing You praise
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
In my heart and my soul
I give You control
Consume me from the inside out,
Lord, let justice and praise
Become my embrace
To love You from the inside out
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
And the cry of my heart
Is to bring You praise
From the inside out
Lord my soul cries out
In my heart and my soul
Lord I give you control
Consume me from the inside out,
Lord, let justice and praise
Become my embrace
To love You from the inside out
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
And the cry of my heart
Is to bring You praise
From the inside out
Lord my soul cries out
Everlasting
Your light will shine when all else fades
Never ending
Your glory goes beyond all fame
And the cry of my heart
Is to bring You praise
From the inside out
Lord my soul cries out
From the inside out
Lord my soul cries out
Joel Housten, Hillsong United
Sept18-TNT (30)

 

Volles Herz

Seit ein paar Monaten spüre ich ein „Unruhe“ in meinem Herzen. Irgendetwas wird geformt, zurechtgerückt. Ich spüre, dass Jesus in meinem Herzen wirkt, dass er mich auf etwas vorbereitet. Ich spüre, dass diese „Unruhe“ bald ausbrechen wird. Ich habe keine Ahnung, was auf mich zukommt, welchen Plan Jesus mit mir hat.

Seit gut einem Jahr gehe ich in eine Gemeinde in Wien. Nach einer zaghaften Eingewöhnungsphase bin ich nun auch Mitarbeiterin, organisiere die „Kaffeezeit“, die vorm Godie stattfindet, bringe mich beim Frauentreffen ein usw. Es tut gut, mitzuwirken, meine Ideen und meinen Glauben einzubringen, Zeugnis zu sein.

Immer mehr merke ich, dass ich dort „zuhause bin“.

Es ist ein Segen in diese Gemeinde zu gehen.

Immer mehr entdecke ich meine Gaben und was ich, dieser Gemeinschaft geben kann. Doch „verwirrt“ es mich. Denn Jesus hat mir so viel gegeben und es kommt immer mehr dazu.

Gerne möchte ich wissen was es ist, was Jesus mit mir vorhat.

Aber er sagt es mir nicht! Er möchte, dass ich ihm weiterhin vertraue und mich formen lasse!

 

„Der Mensch plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte.“

Sprüche 16,9

 

Juli17-SverigeSemester_Anna (642)

Manchmal schickt uns Gott einen Engel

…oder einen Esel mit langen Ohren, viel zu großem Kopf, braunen Kulleraugen und großem Herzen.

Als Rachel und ihr Mann Tom eines Abends spät nachhause kamen, werden sie mit einem verwahrlosten, ängstlichen und verletzten Esel mitten auf ihrer Zufahrtsstraße überrascht. Trotz großer Müdigkeit, nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag, steigen die beiden aus und versuchen diesen Esel zur Scheune zu bringen. Drei Stunden später lagen sie dann endlich im Bett.

Mit diesem fragwürdigen Abend fängt eine wunderbare Reise und Familiengeschichte an. Nachdem die Suche nach dem Besitzer scheiterte, beschloss die Familie diesen Esel, den sie später Flash taufen, aufzunehmen, worüber ihr Hund nicht besonders erfreut ist.

Flash wickelt seine Besitzer, Besucher und Leser mit seine Gutmütigkeit um den Finger.

Aber vielmehr, zeigt er seiner Familie, Gottes Reichtum an Segen, Versorgung, Obhut, Freude und Fülle in ihm.

 

Ich habe mich sofort in den Titel verliebt und bin tief berührt von diesem Esel und seiner Lebensgeschichte.

Ein bisschen hat sie mich an den Roman „Pawlowa, oder wie man einen Esel um die halbe Welt schmuggelt“ erinnert. Da treffen zwei Persönlichkeiten, ein alter Mann und ein Eselfohlen aufeinander und erleben, was Freundschaft bedeutet.

 

Daten zum Buch:

Titel: Das Glück hat lange Ohren

Autorin: Rachel Anne Ridge

Verlag: GerthMedien

 

Die Hütte

ein Wochenende mit Gott, wer möchte das einmal erleben? Von Angesicht zu Angesicht, mit ihm am Tisch zu sitzen und den Unterhaltungen zwischen Gott, Jesus und dem Heiligen Geist lauschen?

Mack, hatte gar keine Wahl diese Frage zu beantworten, da er nämlich nicht gefragt worden ist.

Er bekam einen Brief, in dem stand „Ich vermisse dich, Papa!“. Nach einem langen hin und her, entscheidet er sich zu jener Hütte zu fahren, in der die große Traurigkeit angefangen hat. Mack begibt sich mit dieser Entscheidung auf eine Reise, mit der er niemals gerechnet hatte. Er verbringt ein Wochenende mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist, er lernt, er verändert sich, er nennt Jesus seinen besten Freund, hat großen Respekt vor dem Heiligen Geist, aber kann er Gott auch „Papa“ nennen? Ihm vergeben? Ihm voll und ganz vertrauen? Ihn LIEBEN?

 

Dieser Roman handelt von uns allen. Wir alle habe eine Wunde im Herzen, über die wir nicht reden, aber die uns vergiftet und zornig macht. Wir baden uns in Frustration, Mitleid, suchen die Schuld bei uns und vor allem bei Gott. Wir klagen ihn an, für etwas was er nicht getan hat oder eben doch getan hat.

Wir alle dürfen uns dem Prozess hingeben, in unserem Herzen aufzuräumen und uns HEILEN zu lassen!

 

Buchdaten:

Titel: Die Hütte – ein Wochenende mit Gott

Autor: William Paul Young

Verlag: Allegria

Geduld

Also mit der Geduld habe ich es nicht so. Und damit meine ich die Geduld, Dinge, Schritte, Hoffnungen abzuwarten. Ich meine nicht die Geduld, die ich serwohl habe, wenn ich irgendwo anstehe (Post) und warten muss/darf –> wobei, ach da gehen wir jetzt nicht näher drauf ein 😉

 

Nein, ich meine die Geduld mit Gott. Auf Gottes Taten, Zeitgefühl, Tun. Ja, ich bete jeden Tag darum, dass er mir hilft geduldig darauf zu vertrauen, dass er mir den nächsten SChritt auf meinem Lebensweg zeigt.

Passend zu diesem wichtigen Lebensthema habe ich ein Buch von Tomas Halik gelesen. „Geduld mit Gott – Die Geschichte von Zachäus heute“ zeigt uns, was ein geduldiger Glaube ist.

  • Glaube
  • Vertrauen
  • Geduld

Diese drei Dinge gehören zusammen. Herr Halik meint sogar, dass Glaube Geduld ist. Und Geduld Glaube ist. Liebe ist Geduld. Geduld ist Liebe. Ein vertrauender Glaube ist Geduld. Ein geduldiger Glaube ist ein vertrauender Glaube.

Tomas Halik, ein gebürtiger Tschechoslowake wurde 1978 während des kommunistischen Regimes heimlich zum katholischen Priester geweiht und wirkte bis zu der Wende in der Untergrund Kirche. Arbeitet nun an Karlsuniversität in Prag und ist Universitätsseelsorger.

Halik blickt dem großen Thema der Geduld kritisch, aber doch mit tiefer Hoffnung entgegen. Er fordert uns auf, wie Zachäus zu sein, der sich ein einem Feigenbaum versteckte, um die Stimme Jesu zu hören und ihn zu sehen. Zachäus, ein Zolleintreiber, war sich seiner Lügen und Betrüge bewusst. Hatte aber tief in seinem Herzen die Sehnsucht nach Erlösung und Rettung. (Lukas 19)

Er wartet und sitzt solange in diesem Baum, bis der Retter kommt und ihn mit seinem Namen anspricht. Er macht ihn sichtbar. Gibt ihm einen Wert.

Auch wir sollen auf Jesu Stimme hören, auf ihn warten, geduldig auf ihn warten.

Gott hat große Geduld mit mir! Er wartet auf mich! Er hat großen Glauben und großes Vertrauen in mir! Es berührt mich zu wissen, dass Gott ein geduldiger und liebender Gott ist. Seine Geduld und sein Glaube mit/in mir sind so unendlich aber so tief und ernst. Dafür bin ich dankbar, denn ich weiß, wie schwer ich mir tue geduldig mit Gott zu sein. Er hat eine andere Zeitrechnung als ich! Aber er ist immer da! Rechtzeitig – IN ZEIT – offenbart er mir den nächsten Schritt.

Mir gefiel Haliks Art, die Dinge anzusprechen. Neutral, kritisch, aber ehrlich. Er bezieht auch nichtchristliche Meinungen und Stellungnahmen/Fakten mit ein. Und gibt somit Raum für eigenen Gedanken.

Ich habe durch dieses Buch gelernt, meinen „Leidensweg“/Schmerz mit anderen Augen zu sehen. Gott möchte sich eben in dieser schweren Zeit mir offenbaren. Und ja, ab und zu scheint er verborgen zu sein – fern zu sein. Genau diese Zeit nutzt er, um mir einen Namen – meinen Namen zu geben. Meine Identität. Und das gibt mir wieder Hoffnung!

Ja, ich dieses Werk bewusst gekauft, weil ich wusste, dass ich in Sachen Geduld noch viel lernen darf. Und ich habe es bewusst gelesen, viel unterstrichen und möchte dies im Herzen behalten und vor allem umsetzen!

 

Ein wirklich gutes und lehrreiches Buch und ich lade euch ein es zu lesen! Christen sowie Nichtchristen! Ich bin überzeugt davon, dass jeder etwas davon lernen und für sich mitnehmen kann!

 

„Ja, der Glaube, wenn er wirklich Glaube ist, ist geduldig. Mehr sogar: der Glaube ist Geduld.“

Jesus zum Zachäus von heute: „Steig herab vom Baum deines Hochmuts, Zachäus – zur Abwechslung musst du heute mit mir in meinem Haus zu Abend essen.“

 

Buchdaten:

Titel: Geduld mit Gott – Die Geschichte von Zachäus heute

Autor: Tomas Halik

Verlag: HERDER

Große Hitze

Nein, der folgende Beitrag befasst sich nicht mit der Sommerhitze (wobei es grad echt angenehme 25 Grad hat!).

Seit längerem stehe ich etwas sehr unter Feuer, Unsicherheit über das Kommende, Neuanfang usw.

Ich fühl mich erhitzt, brauche dringend die große Abkühlung, die Erholung (zwischendurch gönn ich mir so „keine“ Abkühlungen wie zb. Spaziergang mit einer Freundin, Bauernmarkt mit Mama, Gespräch mit Pappa, usw.) und Klarheit.

Heute (gerade eben) bekam ich von meiner lieben Schwester eine Nachricht mit folgendem Text, der mich sehr sehr berührte:

In Maleachi 3,3 heißt es über Gott: „Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen.“ Dieser Bibelvers verwunderte einige Frauen in einem Bibelstudienkreis und sie fragten sich, was diese Aussage wohl über den Charakter und das Wesen Gottes offenbart. Eine der Frauen bot an, sich über den Prozess des Läuterns von Silber schlau zu machen und der Studiengruppe beim nächsten Treffen von dem Ergebnis zu berichten.

In dieser Woche rief die Frau einen Silberschmied an und machte einen Termin, um diesem bei der Arbeit zuzusehen. Sie erwähnte nichts von dem Grund ihres Besuches und ließ den Mann in dem Glauben, es sei nur ihre Neugier über den Prozess des Läuterns von Silber.

Als sie den Silberschmied bei der Arbeit beobachtete, hielt dieser ein Stück Silber über das Feuer und ließ es sich aufheizen. Er erklärte, dass man beim Läutern von Silber das Silber in die Mitte des Feuers halten muss, wo die Flammen am heißesten sind, um alle Unreinheiten hinweg zu brennen. Die Frau dachte darüber nach, dass Gott uns auch über so einen glühenden Punkt hält. dann dachte sie wieder über den Vers nach, in dem es heißt „Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen.“

Sie fragte den Silberschmied, ob es wahr sei, dass er die ganze Zeit vor dem Feuer sitzen bleiben musste bis das Silber geläutert sei. Der Schmied antwortete: „Ja, ich muss sogar nicht nur dabei sitzen bleiben, sondern ich darf auch meine Augen die ganze Zeit nicht von dem Silber weg wenden, solange es sich im Feuer befindet. Wenn das Silber auch nur einen Augenblick zu lange im Feuer bleibt, würde es zerstört werden.“ Die Frau war einen Augenblick still. Dann fragte sie: „Woher wissen Sie, wann das Silber vollständig geläutert ist?“

Der Schmied lächelte und antwortete: „Oh, das ist leicht. Sobald ich mein Spiegelbild darin sehen kann.“

Wenn du heute die Hitze des Feuers spürst, dann erinnere dich daran, dass Gott seine Augen auf dich gerichtet hat und dich aufmerksam beobachten wird bis er sein Spiegelbild in dir sieht!

 

Gott wacht über mich, er wendet seinen Blick nicht von mir und passt auf, dass ich mich nicht verbrenne!