Wie macht man’s richtig?

Ich nutze Spaziergänge sehr gerne, um meinen Kopf auszulüften. Mich von dem ganzen Gedankenstrudel zu befreien. Und natürlich um mich zu bewegen, Sauerstoff aufzunehmen, die Sonnenstrahlen und das gute Wetter gut zu nutzen. Vor allem heute an diesem schönen Herbsttag, strahlten die Bäume in besonders schönem Gold und Orange.

Seit Anfang Oktober arbeite ich nun Vollzeit in der Buchhandlung. Viele werden sich gleich denken, cool…mehr Gehalt. Ja stimmt, das ist schon fein. Aber 40 Stunden bedeuten auch, mehr körperliche Anstrengung, mehr Konzentration und Aufmerksamkeit, Höflichkeit und Lächeln (das bitte nicht zu vergessen) an den Tag/die Woche legen und nur noch einen Tag zur Verfügung um den Haushalt zu schmeißen und nebenbei auch noch die freie Zeit für sich oder andere Aktivitäten (Kultur, Freunde, Familie…) zu nutzen. Tja, …. ich habs immer noch nicht heraus, wie ich es am besten anstelle, mir die Zeit einteile. Dazu kommt, dass ich wieder verstärkt Rückenschmerzen habe, die Füße das viele Stehen auch nicht mehr gewöhnt sind und ich müde und ausgelaugt am Abend heimkomme und sofort schlafen gehen könnte und Wahrnehmungstörungen im Hörbereich habe.  Und die Katze und das Leben außerhalb der Buchhandlung gebe es ja auch noch.

Also, wie macht man es richtig?

Während der Schulzeit habe ich es doch auch geschafft, und in der Backstube habe ich ja auch 40 Stunden gearbeitet. Gut, da fing ich um 6 Uhr in der Früh an und war am frühen Nachmittag zuhause … habe aber nicht mehr viel gemacht, weil ich ja um sieben wieder ins Bett gegangen bin. Wurscht!

Es muss doch möglich sein, eine gewisse Leichtigkeit zu entwickeln. EInen Zeitplan zu schaffen, der es mir möglich macht den Haushalt zu führen, aber auch andere Aktivitäten zu machen.

Zwei sehr engstehenden Menschen haben folgendes zu mir gesagt: „Schau, dass du mit deiner Energie gut haushaltest!“ und „Schau, dass dich gut erholen kannst!“

Es ist so wichtig, dass wir nicht nur fürs Arbeiten/Studieren (was auch immer) leben. In der heutigen Zeit geht es hauptsächlich darum zu leisten und zu funktionieren. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Schlafen und Ausflüge machen können wir dann in der Pension. Da läuft doch was schief oder ?

Ja, das sind so die Gedanken, die dann, während ich so meine Runde, heute im schönen Laxenburger SChlosspark, gehe, ins Rollen kommen.

Mein Lieblingwort ist derzeit „entschleunigen“, gerade in der heutigen Zeit so wichtig! Und nun vor/in der Adventzeit überhaupt von Bedeutung!

Macht euch einen Plan mit Dingen, die euch gut tun, die euch ERholung ermöglichen … und wenn es ist, das Badezimmer zu putzen. Ja, der Tag hat 24 Stunden, aber die Hälfte davon sollte für uns sein.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s