Es war Zeit

Es gibt Begegnungen denen man versucht aus dem Weg zu gehen oder vor denen man sogar Angst hat.

Vielleicht stellt man sich in Gedanken vor, wie diese Begegnungen ablaufen könnten. Wo, wann, wer, was sagt man dann, was habe ich an, wo soll sie auf keinen Fall stattfinden….

 

Seit gut zwei Jahren stellte ich mir diese Fragen, bzw. dachte ich darüber nach und kam auf jeden Fall zu dem Entschluss, dass ich unter gar keinen Umständen diese Begegnung machen möchte. Ich hatte Angst davor. Mein Herz fing nur beim Gedanken daran an zu raßen.

Und dann kam dieser eine Tag, dieser eine Moment, diese eine Sekunde, dieser Augenblick.

An einem Tag, der wunderbar anfing und zu verlaufen schien und ich nicht einmal eine Millisekunde daran dachte, dass dieser Augenblick tatsächlich kommen würde.

Atemnot, an die Wand stützen, Tränen in den Augen, fragen warum ausgerechnet jetzt? Lieblingsmenschen sofort da, gute Worte zureden, verwirrt sein, fernhalten, bloß nicht in die Augen schauen, ignorieren, beschäftigen, ablenken, wurscht sein.

Zuhause dankte ich Gott, dass es an diesem Tag, Ort war, denn umgeben von Familie war ich aufgefangen.

Meiner Begegnung ging es sicher nicht anders. Vor allem, weil alle da waren.

 

Und was mache ich jetzt, wo diese Begegnung stattgefunden hat ? Sie Gott übergeben, danken für die gemeinsame Zeit, danke, dass es vorbei ist und die Person segnen.

 

Und das nächste Mal schaffe ich es vielleicht sogar „Hallo“ zu sagen…

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